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08-01-2007 Alexander Litvinenko
Fall Litwinkenko: Lugowoi-Anwalt glaubt nicht an Täterversion von Scotland Yard
Die Tatverdächtigen im Fall Litwinenko seien keine russischen Bürger. Darauf verwies Anwalt Andrej Romaschow, der die Interessen des Zeugen Andrej Lugowoi vertritt. Er glaube nicht, dass Scotland Yard russische Bürger verdächtige, sagte der Verteidiger.

Auch betonte er zugleich, dass ihm von einer möglichen Beteiligung des ehemaligen Yukos-Großaktionärs Leonid Newslin an der Vergiftung des ehemaligen FSB-Offiziers Alexander Litwinenko nichts bekannt sei.

Wie die russische Generalstaatsanwaltschaft zuvor mitteilte, könnte Newslin an der Vergiftung von Litwinenko beteiligt gewesen sein.

Wie die britische Zeitung „Daily Mirror“ am Montag schreibt, sollen Mitarbeiter von Scotland Yard, die im Fall Litwinenko ermitteln, bereits wissen, wer ihn vergiftet hat. Dennoch zweifeln sie daran, dass die russischen Behörden diese Personen ausliefern würden. Nach Angaben des Blattes handelt es sich um zwei Personen, die während des Besuches des britischen Untersuchungsteams in Moskau vernommen wurden und dabei gestanden hätten, sich mit dem ehemaligen FSB-Mitarbeiter Alexander Litwinenko in London getroffen zu haben.

Alexander Litwinenko, der im Jahr 2000 nach Großbritannein geflüchtet war und im Oktober 2006 den britischen Pass bekommen hatte, starb am 23. November vergangenen Jahres im Alter von 44 Jahren in einer Londoner Universitätsklinik. In seinem Körper wurde eine große Menge von radioaktivem Polonium-210 nachgewiesen. Die Antiterror-Abteilung von Scotland Yard untersucht die Umstände zum Mord. [ RIA Novosti ]