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26-02-2007 Alexander Litvinenko
Putin-Sprecher: Polonium könnte auch aus den USA, Frankreich oder Irland stammen
Als „einfach absurd“ hat Dmitri Peskow, stellvertretender Pressesekretär des russischen Präsidenten, die Behauptungen zurückgewiesen, russische Behörden stünden hinter dem Mord an dem ehemaligen FSB-Offizier Alexander Litwinenko. Die Mutmaßungen, Vertreter der russischen Führung könnten „mit irgendeinem Mord an einem Menschen etwas zu tun haben“, sind „unvorstellbar“, betonte er am Sonntagabend im US-Fernsehsender NBC.

Peskow wies die Vermutungen zurück, der radioaktive Stoff Polonium-210, mit dem Litwinenko nach Angaben der britischen Ermittlungsorgane in London vergiftet wurde, stamme aus Russland. „Ich kann garantieren, dass das gesamte Polonium, das in Russland gelagert wird, sich dort befindet, wo es sich befinden muss“, erklärte er. „Nichts ist verloren gegangen.“

Nach seiner Meinung könnten Personen hinter dem Mord an Litwinenko stehen, die gegenüber Russlands Staat feindlich eingestellt sind und Russlands Image schaden wollten. „Man kann nicht völlig garantieren, dass dieses Polonium nicht etwa aus den Vereinigten Staaten beziehungsweise aus Frankreich oder Irland ist“, sagte er.

In der einstündigen NBC-Sendung wurden außerdem andere Meinungen zu diesem Fall zitiert.

Litwinenko, der 2000 nach Großbritannien geflüchtet war, starb am 23. November 2006 in der Londoner Universitätsklinik. In seinem Körper wurden Spuren des radioaktiven Polonium-210 festgestellt. [ RIA Novosti  / russland.RU ]