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27-11-2006 Alexander Litvinenko
Kernphysiker Welichow schließt Schmuggel von Polonium aus Russland aus
In Russland ist ein Entwenden von Polonium-210 ausgeschlossen, sagte der Präsident des russischen Kernphysikinstituts Kurtschatow, Alexander Welichow.

So kommentierte er britische Medienberichte, denen zufolge das Polonium-210, mit dem der Ex-FSB-Offizier Alexander Litwinenko vermutlich vergiftet wurde, aus Russland geschmuggelt sein soll.





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"Dieses Isotop ist in Russland unter strenger Kontrolle, es gibt keinen freien Zugang dazu", sagte Welichow. Seinen Worten nach kann man Polonium sehr leicht in europäischen Kliniken bekommen.

Alexander Litwinenko (44) war 2000 nach Großbritannien geflohen. Am vergangenen Donnerstag, rund drei Wochen nach einem mutmaßlichen Giftanschlag, starb er in einem Londoner Krankenhaus. Die Todesursache ist noch unklar. Am Freitagabend teilte die britische Gesundheitsschutzbehörde mit, dass im Körper des gestorbenen Litwinenko Spuren von Polonium-210 nachgewiesen worden seien. Außerdem fanden die Ermittler Spuren von Radioaktivität in einer Sushi-Bar und in einem Hotel, wo sich Litwinenko mit Bekannten getroffen hatte, sowie im Wohnhaus, wo Litwinenko zusammen mit seiner Familie lebte. [ RIA Novosti ]