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29-08-2007 Alexander Litvinenko
Pressekonferenz von Lugowoi: „Ich habe Litwinenko nicht ermordet“
Der russische Unternehmer Andrej Lugowoi, den die britische Justiz hinter dem spektakulären Giftmord am ehemaligen FSB-Offizier Alexander Litwinenko sieht, hat am Mittwoch erneut die Vorwürfe zurückgewiesen. „Ich betone: Ich habe Litwinenko nicht ermordet“, sagte Lugowoi auf einer Pressekonferenz für britische Journalisten, die von RIA Novosti und dem Radiosender Echo Moskaus veranstaltet wurde.




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Der ehemalige Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Litwinenko, war 2000 nach Großbritannien geflüchtet und starb am 23. November 2006 in der Londoner Universitätsklinik. In seinem Körper wurden Spuren der radioaktiven Substanz Polonium 210 festgestellt. Ein offizielles Gutachten über Litwinenkos Todesursache wurde jedoch bisher nicht veröffentlicht.

Nach monatelangen Ermittlungen machte die britische Justizbehörde den russischen Unternehmer Andrej Lugowoi für den Mord an Litwinenko verantwortlich und forderte in diesem Mai dessen Auslieferung. Moskau lehnte die Forderung ab, weil das Grundgesetz die Auslieferung von russischen Staatsbürgern ins Ausland verbietet.

Lugowoi selbst beteuert seine Unschuld und weist die Vorwürfe als "politisch motiviert" zurück. Die russische Generalstaatsanwaltschaft, die parallel zum Litwinenko-Mord ermittelt, hat nach eigenen Aussagen von Großbritannien kein belastendes Material gegen Lugowoi erhalten.

Der Streit hat die Beziehungen zwischen Moskau und London schwer belastet. Großbritannien wies vier russische Diplomaten aus und legte die Verhandlungen über Visaerleichterungen mit Russland auf Eis. Auch Russland erklärte vier britische Diplomaten zu Persona non grata und stellte die Visaausstellung für britische Offizielle ein. [ria-novosti]