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28-11-2006 Alexander Litvinenko
Fall Litwinenko: Verteidigungsminister Iwanow schließt russische Spur völlig aus
Russlands Vizepremier und Verteidigungsminister Sergej Iwanow schließt jede Verwicklung der russischen Geheimdienste in den mutmaßlichen Giftanschlag auf den Ex-FSB-Offizier Alexander Litwinenko aus, der in Großbritannien gestorben ist.

Für eine russische Beteiligung an dem Anschlag sieht Iwanow "keinen Sinn".





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Litwinenko war laut Iwanow seinerzeit in einer FSB-Einheit tätig, die sich mit der Bekämpfung der organisierten Kriminalität befasste.

Alexander Litwinenko (44) war 2000 nach Großbritannien geflüchtet. Am vergangenen Donnerstag, rund drei Wochen nach einem mutmaßlichen Giftanschlag, starb er in einem Londoner Krankenhaus. Die genaue Todesursache ist bisher unklar.

Auf die spektakulären Morde in Russland eingehend, stellte Iwanow fest, dass es Auftragsmorde nicht nur in Russland, sondern in aller Welt gebe. Mehrere Auftragsmorde in Russland konnten aufgeklärt werden. "So zum Beispiel die Ermordung der Parlamentsabgeordneten Galina Starowojtowa."

Auch im Fall des Bankenaufsehers Andrej Koslow, der in diesem Herbst getötet wurde, konnten die Mörder gefasst werden, teilte Iwanow mit. Die Auftraggeber sind jedoch unbekannt. [ RIA Novosti ]