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18-08-2004 Moskau Aktuelles
Dokumentarstreifen „Das wahre Moskau" wird einer Realshow ähnlich sein
Am Mittwoch geht die Filmgesellschaft „Zar" an die Dreharbeiten zum dokumentar-publizistischen Film mit dem Arbeitstitel „Das wahre Moskau, oder Die Abenteuer eines Amerikaners in Russland" heran.

Wie die Verfasser gesagt haben, ist der Streifen berufen, die russische Hauptstadt als eine der prägnatesten, schönen und sich dynamisch entwickelnden Städte der Welt zu zeigen.

„Unser Film wird einer Realshow ähnlich sein - wir wollen erreichen, dass die Zuschauer zusammen mit den Helden des Streifens in der Welt von Moskau versinken, und setzen in vieler Hinsicht auf Improvisation", sagte Alexander Isotow, Produzent und Regisseur des Streifens, auf einer Pressekonferenz in der RIA Nowosti.

Er teilte mit, dass die Titelrolle im Film der populäre amerikanische Schauspieler Jed Allan, der dem russischen Publikum nach der Rolle von CC Capwell im Fernsehserial „Santa Barbara" bekannt ist, gestalten wird.

Nach der Idee der Verfasser wird der allgemeine Stil des Streifens die Reportage sein.

„Wir rechnen damit, über Moskau das erzählen zu können, was für das Publikum in der ganzen Welt interessant sein wird", sagte Isotow. Seinen Worten nach wird der Hauptheld des Films, außer dem Besuch der offiziellen Einrichtungen, solchen, wie die Bürgermeisterei, die Staatsduma und der Kreml, auch noch eine Wanderung durch das informelle Moskau unternehmen. Er wird die Klubs der hauptstädtischen Biker, Jagdgesellschaften sowie die Lieblingserholungorte der Moskauer besuchen.

Der Regisseur betonte, dass das besondere Interesse der Schöpfer des Films dem Leben der fortschrittlichen russischen Jugend gilt, die sich mit Kultur und Wissenschaft befasst. „Unser Film wird demonstrieren, dass das heutige Moskau nicht nur Geld verdient, sondern sich auch in den Nachtklubs erholt und ein vollwertiges, inhaltvolles Leben führt", sagte Isotow.

„Das wahre Moskau" ist bereits das dritte Projekt der Filmgesellschaft „Zar". Im vorigen Jahr wurde gemeinsam mit einem Team holländischer Professioneller der handlungsreiche Spielfilm „Moskauer Hitze" gedreht. Anfang dieses Jahres schloß die Gesellschaft die Arbeit am Dokumentarstreifen „Zeit der Wandlungen" ab. Als Moderatorin trat darin die populäre Holliwood-Schauspielerin Mariel Hemingway, Enkelin des berühmten amerikanischen Schriftstellers, auf. (RIA)