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24-01-2005 Moskau Aktuelles
Eröffnung der Moskauer Ausstellung "Die unterirdische Stadt"
Im Rahmen der 2. Internationalen Ausstellung "Die unterirdische Stadt", die in der russischen Hauptstadt eröffnet worden ist, wird ein internationales Seminar zum Thema "Hydroisolierung unterirdischer Bauten" abgehalten.

Veranstaltet wird ferner ein Wettbewetb um die beste Anwendung fortschrittlicher Technologien bei der Erschließung des unterirdischen Raums. Wie Alexander Lewtschenko, Erster Stellvertreter des Leiters des Departements für städtebauliche Politik, Entwicklung und Rekonstruktion von Moskau, am Montag vor Journalisten mitteilte, seien bereits 40 Vorschläge zur Prüfung eingebracht worden. Insgesamt seien 184 Firmen aus 12 Ländern auf der Ausstellung, die drei Tage dauern werde, mit der entsprechenden Technik und Technologie vertreten.

Wie Lewtschenko weiter sagte, sei in Moskau ein spezielles Programm für den Bau von unterirdischen Komplexen entwickelt worden.

"Im Stadtzentrum fehlt es ganz besonders an unterirdischen Räumen. Moskau beteiligt sich aktiv an der Ausarbeitung und Finanzierung von Entwürfen von unterirdischen Räumen für Garagen, Parkplätze und andere Objekte", sagte der Beamte.

Im Zuge der Rekonstruktion von havariebedrohten und baufälligen Bauten der Stadt würden auch unbedingt unterirdische Objekte gebaut werden, betonte Lewtschenko. Hierbei bemerkte er, dass die Position einiger Staatsorgane, die für die Geschichts- und Kulturdenkmäler zuständig seien, es in manchen Fällen leider nicht erlaube, die Arbeit zu entfalten.

"Deswegen konnten wir unter der wieder aufgebauten Manege keinen unterirdischen Parkplatz bauen, den die Besucher bitter brauchen", sagte der Erste Stellvertreter des Leiters des Departements.

Lewtschenko hob besonders hervor, dass der unterirdische Raum von Moskau eine komplizierte geologische Struktur habe, weshalb bei seiner Nutzung unbedingt die modernsten Technologien und Materialien verwendet werden müssten. (RIA)