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16-02-2005 Moskau Aktuelles
Zahl der Morde in Moskau um acht
Die Zahl der Morde in Moskau sank 2004 um acht Prozent, während deren Aufdeckungsgrad um sechs bis sieben Prozent stieg. Dies teilte Moskaus Hauptstaatsanwalt Anatoli Sujew am Mittwoch auf einer erweiterten Sitzung des Kollegiums der Staatsanwaltschaft mit.

Ihm zufolge gehe die Zahl der Kapitalverbrechen zurück, gleichzeitig sei aber eine Zunahme von Schwerverbrechen zu verzeichnen.

Gestiegen sei vor allem die Anzahl von Diebstählen aller Art, Raubüberfällen und Betrugsfällen, die 60 Prozent der gesamten Rechtsverletzungen in der russischen Hauptstadt ausmachen. Die meisten Diebstähle und Raubüberfälle seien an öffentlichen Orten begangen worden.

Im vergangenen Jahr wurden rund 300 Mitarbeiter der Miliz, hauptsächlich mittlerer Ebene, verwaltungsrechtlich zur Verantwortung gezogen, informierte Sujew. Den meisten von ihnen wurden Verheimlichung von Straftaten und Amtsmißbrauch vorgeworfen.

Dem Hauptstaatsanwalt von Moskau zufolge wurden im vergangenen Jahr 41 576 Verbrechen registriert.

Sujew sprach sich für die Bildung einer zuständigen Anti-Terror-Verwaltung in Moskau aus.

Als Beispiel führte er die Verwaltung des Föderalen Dienstes für Bekämpfung des illegalen Drogenhandels an, die „erfolgreich auf diesem Gebiet arbeitet und über eine umfangreiche Datenbank verfügt, die eine schnellere Aufklärung von Verbrechen ermöglicht". (RIA)