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20-04-2005 Moskau Aktuelles
Fast 50 000 Verbrechen zwischen Januar und März in Moskau registriert
Im ersten Quartal dieses Jahres sind in Moskau fast 50 000 Verbrechen registriert worden. Das sind 10,3 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten 2004. Das teilte der Chef der Innenbehörde Moskaus, Wladimir Pronin, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Moskau mit.

Die zurückgehende Kriminalität führte Pronin auf die "Humanisierung der russischen Gesetzgebung" zurück. Immer mehr Verbrechen würden nicht strafrechtlich, sondern administrativ bestraft. Die Strafprozessordnung werde immer humaner", sagte Pronin.

"Um 13 Prozent ging auch die Zahl der schweren und besonders schweren Verbrechen zurück: Im ersten Quartal wurden über 15 000 solcher Delikte registriert. Die Hälfte aller Verbrechen entfielen in dem Berichtszeitraum auf den Diebstahl fremden Eigentums."

"Aufgedeckt wurden reichlich 22 000 Verbrechen, wobei etwas mehr als 14 500 Personen zur strafrechtlichen Verantwortung gezogen wurden." Pronin zufolge wurden im ersten Quartal auch 8135 Wirtschaftsverbrechen registriert.

Gewissermaßen habe sich die Zahl der Verbrechen gegen die Persönlichkeit stabilisiert, darunter auch die Zahl der Mordanschläge. "Die Innenbehörde der russischen Hauptstadt setzt gemeinsam mit dem Inlandsgeheimdienst FSB die Maßnahmen zur Vorbeugung des Terrorismus und sonstiger Verbrechen fort. Immer öfter machen wir Depots mit Waffen, Sprengstoffen und Sprengladungen ausfindig. Im ersten Quartal wurden 715 Fälle von illegalem Waffenhandel unterbunden", sagte Pronin. (RIA)