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26-05-2005 Moskau Aktuelles
Fradkow: Russlands Regierung muss ernsthafte Schlüsse aus der Energiekrise in der Hauptstadt ziehen
Die Regierung Russlands soll ernsthafte Schlüsse ziehen und eine gründliche Analyse der Situation vornehmen, die zu einer Energiekrise geführt hat. Das erklärte der Premierminister der Russischen Föderation, Michail Fradkow, am Donnerstag zur Eröffnung einer Regierungssitzung.

"Die Situation, die in Moskau, in den Gebieten Moskau und Tula sowie in anderen Gebieten im Zusammenhang mit der Havarie entstand, ist ein außerordentliches Ereignis. Millionen Menschen gerieten in eine schwierige Lage. Es gab eine Gefahr für die Gesundheit und das Leben von Menschen", sagte Fradkow. "Offensichtlich müssen Schlüsse gezogen und die entstandene Situation gründlich analysiert werden. Es ist auch notwendig, mit Sofortmaßnahmen die Energieversorgung in kürzester Frist zu sichern, womit sich die RAO 'EES Rossii' und andere Strukturen befassen."

"Es ist verfrüht, endgültige Schlüsse zu ziehen. Es gibt einige. Aber die Energiekrise entstand vor allem deshalb, weil die RAO ‚EES' wesentliche Maßnahmen zur Sicherung der Zuverlässigkeit der Energieversorgung der betroffenen Regionen unterlassen hat", sagte Fradkow.

"Bei Rostechnadsor wurde eine Sonderkommission gebildet, und ich erwarte von ihr einen analytischen Bericht über die Ursachen der Krise", sagte der Premier.

Er hob hervor, dass im Ministerium für Industrie und Energiewirtschaft eine Arbeitsgruppe zur Kontrolle der ergriffenen Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung der Region Moskau gebildet wurde.

"Ich bitte die Leiter aller Ebenen, die Arbeit ihrer Dienste und Strukturen auf Bereitschaft hin zu analysieren, in extremen Situationen zu arbeiten", wandte sich der Premierminister an die Regierungsmitglieder. (RIA)