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05-05-2006 Moskau Aktuelles
Deutsche Fotoausstellung in Moskau
Im Moskauer Staatlichen Architekturmuseum "Schtschussew" wird am 10. Mai die Fotoausstellung "Vom Himmel aus gesehen. Alte Ansichten Deutschlands" eröffnet.

Wie RIA Novosti im Pressedienst des Moskauer Kremls erfahren konnte, fügt sich diese Ausstellung in den Rahmen der feierlichen Veranstaltungen zum 200-jährigen Jubiläum der Museen des Moskauer Kremls ein und gehört zum Programm "Perlen von Sachsen". Das Programm umfasst außerdem Ausstellungen aus dem Dresdner Grünen Gewölbe, die Aufführung von "Nathan dem Weisen" in der Inszenierung des Dresdner Schauspielhauses und Galakonzerte von Solisten der Dresdner Semperoper.

Die Exposition im Staatlichen Architekturmuseum "Schtschussew" stellt eine einzigartige Sammlung von historischen Luftaufnahmen dar. Die meisten davon fallen in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Die Besucher können klassische mittelalterliche Städte bewundern: Weimar, Jena, Halle, Leipzig, Freiberg, Wittenberg, Zerbst und Dresden. Diese Städte assoziieren sich mit den Namen von Goethe, Schiller, Händel, Bach, Lomonossow und Katharina der Großen. Die Fotos stammen überwiegend aus den Jahren 1909/1910. Der Fotograf war der Physiker und Luftfahrer Ernst van der Sleb, ein Schrittmacher in der Kunst der Luftaufnahme.

Ein spezieller Teil der Ausstellung ist Dresden, dieser Perle der barocken Baukunst, gewidmet. Die Bilder zeigen die weltbekannten Bauten dieser Stadt: den Zwinger, die Semperoper, die Frauenkirche - all das, was den anderen Namen von Dresden - Elbflorenz - begründete.

Was die berühmte Frauenkirche angeht, so soll im Rahmen der Ausstellung ein Film über diesen Bau vorgeführt werden. Der Film ist russischsprachig. Die Wiederherstellung dieser Kirche, die während des Krieges im Grunde dem Boden gleichgemacht wurde, hat zwölf Jahre gedauert und 180 Millionen Euro gekostet. In der Hauptsache waren es Spenden deutscher Bürger. [ RIA Novosti ]