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04-04-2008 Moskau Aktuelles
Luschkow: Mindestens drei Tote bei Hausbrand in Moskau
Bei einem Brand in einem Moskauer Wohnhaus sind nach nach Angaben von Oberbürgermeister Juri Luschkow mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Die Leichen wurden nach Angaben des örtlichen Zivilschutzes bei den Löscharbeiten gefunden. Zuvor hatte der Zivilschutz mitgeteilt, dass es keine Betroffenen gebe.

"Die Leichen eines Mannes, einer Frau und eines Kindes werden zurzeit identifiziert", teilte Luschkow am Freitag Journalisten mit. Einen Terroranschlag schloss er aus. Möglicherweise seien Sicherheitsregeln bei Schweissarbeiten nicht eingehalten worden.

Die Explosion hatte sich nach Luschkows Worten in der Toilette einer Wohnung im 11. Stockwerk ereignet. Durch die Wucht der Detonation seien in der Koroljow-Straße Wohnungen im 10. und im 12. Stockwerk beschädigt worden. Ein Teil der Konstruktionen sei in die tiefer liegende Wohnung eingestürzt. Deshalb schloss Luschkow weitere Opfer nicht aus, die sich unter den Trümmern befinden können.

Der nach der Explosion ausgebrochene Brand konnte schnell gelöscht werden. Zuvor hatte das russische Fernsehen Bilder gezeigt, auf denen offene Flammen und dichte Rauchschwaden zu sehen waren. Die Feuerwehr konnte insgesamt 16 Hausbewohner retten, darunter einen schwer verletzten 14-jährigen Jungen.

Vier der insgesamt 598 Wohnungen des 1989 gebauten Hauses wurden bei der Explosion komplett zerstört. Eine Explosion von Leitungsgas wurde ausgeschlossen, da das Haus elektrische Herde hat und deshalb nicht an die Pipeline angeschlossen ist.

Der inzwischen gelöschte Brand war um 17.00 Uhr MESZ nach einer Explosion in der zehnten Etage eines 22-stöckigen Wohnhauses ausgebrochen. Das russische Fernsehen zeigte Bilder, auf denen offene Flammen und dichte Rauchschwaden zu sehen waren. In der zehnten Etage konnte ein 14-Jähriger gerettet werden. Von anderen Etagen wurden insgesamt 16 Hausbewohner evakuiert.