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07-09-2006 Russland und Nahost
Russland will Hilfe für Libanon anbieten
Russland wird dem Libanon Beistand bei der Wiederherstellung der Infrastruktur und finanzielle Hilfe über UNO-Fonds anbieten, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow vor der Presse auf dem Weg nach Beirut.

"Wir werden einen konkreten Beitrag bei der Wiederherstellung der Infrastruktur - dem Wiederaufbau von Straßen und Brücken - anbieten. Aber es gilt, zu verstehen, welche Pläne die libanesische Regierung selbst hat und in welchem Maße unsere Möglichkeiten ihren Bedürfnissen entsprechen", sagte Lawrow.

"Wir prüfen auch die Varianten finanzieller Hilfe, vor allem über verschiedene Fonds unter der Schirmherrschaft der UNO-Strukturen", betonte der russische Außenminister.

Auch die Arabische Liga schlägt vor, eine Konferenz zur Suche nach Wegen einer allumfassenden Regelung abzuhalten.

"Dieser Vorschlag wird von Russland unterstützt. Eine solche Idee brachte unser Land noch vor einem Jahr vor, als der Präsident vorgeschlagen hat, ein internationales Treffen zu diesem Thema zu organisieren", sagte der Minister.

Ihm zufolge werde Russland dem Libanon jede gebotene Form der Hilfe auch gewähren.

"Aber zunächst müssen wir uns die Zustimmung und die Bereitschaft der libanesischen Seite sichern, diese Hilfsformen anzunehmen", betonte Lawrow.

Die mögliche finanzielle Hilfe Moskaus für den Libanon könnte über UNO-Strukturen wie die Verwaltung des Hochkommissars für Flüchtlinge, das Weltlebensmittelprogramm und die Weltgesundheitsorganisation geleistet werden.

"Wesentliche Summen, die Russland an diese Fonds einzahlt, könnten wir für die Belange des Libanon bereitstehen. Darüber werden wir mit libanesischen Freunden sprechen. [ RIA Novosti ]