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22-09-2006 Russland und Nahost
Außenminister von Russland erörtert mit Vertretern anderer Länder die Nahost-Situation
Am Rande der UNO-Vollversammlung in New York hat der russische Außenminister Sergej Lawrow bei bilateralen Gesprächen mit Vertretern einer Reihe von Ländern die Situation im Nahen Osten erörtert.

Einer Mitteilung des russischen Außenministeriums zufolge, die RIA Novosti am Freitag zugegangen ist, hat Lawrow mit dem ägyptischen Außenminister Ahmed Abul-Gheit "aktuelle internationale und regionale Fragen" behandelt. Es ging um die Situation im Nahen Osten im Lichte der jüngsten Ereignisse, die mit einer Verschärfung der israelisch-libanesischen und der israelisch-palästinensischen Angelegenheiten verbunden sind, und um das Schicksal des Friedensprozesses in diesem Kontext. Zur Sprache kam auch die Lage im Irak und im Sudan.

Während der Unterredung wurden auch einige Aspekte der russisch-ägyptischen Beziehungen berührt.

"Lawrow und Abul-Gheit äußerten ihre übereinstimmenden Standpunkte zum weiteren Ausbau der gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen", so die Mitteilung.

Es habe auch ein Meinungsaustausch mit dem jordanischen Außenminister Abdel Ilah Khatib "zu internationalen und regionalen Schlüsselproblemen von beiderseitigem Interesse" stattgefunden.

"Besonderes Augenmerk galt der Situation um die Nahost-Regelung, darunter auch im Libanon, sowie der Situation im Irak", heißt es.

"Im Zusammenhang mit dem Vorsitz Russlands in der ‚Großen Acht' und mit der Durchführung des dritten ‚Forums für die Zukunft', dessen Kovorsitzende Russland und Jordanien sind, im Dezember 2006 in Amman wurde die Umsetzung der Initiative der Partnerschaft zwischen der ‚Acht' und der Region erörtert, die Großnahost und Nordafrika umfasst", wird unterstrichen.

Die Situation im Nahen Osten war Gegenstand eines Gesprächs des russischen Außenministers mit Vertretern der jüdischen Organisationen der USA. "Größte Beachtung wurde der Erörterung aktueller Fragen der russisch-amerikanischen Beziehungen gewidmet. Es fand auch ein Meinungsaustausch zu einer Reihe internationaler Probleme, einschließlich der Situation im Nahen Osten, statt."

"Es wurde die Wichtigkeit der Entwicklung eines interkonfessionellen Dialoges sowie der Bekämpfung der religiösen und ethnischen Intoleranz, des Antisemitismus und des Fremdenhasses als eine der notwendigen Voraussetzungen für die Überwindung der inneren und der internationalen Krisen hervorgehoben", so das russische Außenamt. [ RIA Novosti ]