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19-10-2006 Russland und Nahost
Kampf gegen Antisemitismus: Oberrabbiner lobt russisches Engagement
Russland kämpfe gezielt gegen den Antisemitismus, erklärte der russische Oberrabbiner Berl Lazar am Donnerstag.

"Der russische Staat führt heute einen realen Kampf gegen den Antisemitismus. Daher bildet sich eine Gemeinde von Wladiwostok bis Kaliningrad.




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Doch keine Unterstützung hätte ohne die Glaubenskraft der Juden selbst geholfen", sagte er im Jüdischen Gemeindezentrum in Moskau (russ. Abk.: MEOZ) anlässlich des 15. Jahrestags der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Russland und Israel.

Ihm zufolge gilt heute zu Recht das Zentrum in Moskau als eines der besten jüdischen Zentren der Welt. Unter der Schirmherrschaft der Föderation der jüdischen Gemeinden in Russland agieren mehr als 200 Gemeinden in 179 Städten. In 35 davon arbeiten ständig Rabbiner. Die Föderation unterstützt 35 Synagogen und etwa 70 Gemeindezentren. Außerdem wurden in Russland vier theologische Hochschulen, 21 allgemeinbildende Schulen mit jüdisch-kultureller Ausrichtung, 17 Kindergärten, 74 Sonntagsschulen und über 360 Klubs eröffnet. Insgesamt besuchten 14 000 Kinder im vergangenen Jahr die jüdischen Tagesschulen.

Der Oberrabbiner hob besonders das hohe Niveau der zwischenkonfessionellen Beziehungen in Russland hervor. Die geistliche Führung der russischen Moslems, mit deren Vertretern Lazar am Mittwoch zusammentraf, wird nach seinen Worten alles Mögliche tun, um das Schicksal der drei entführten israelischen Soldaten zu klären. [ RIA Novosti ]