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08-11-2006 Russland und Nahost
Russland fordert Ende des Blutvergießens im Gaza-Streifen
Das russische Außenministerium ruft die am Nahost-Konflikt beteiligten Seiten auf, die militanten Angriffe zu stoppen und Anstrengungen zur Stabilisierung der Situation zu unternehmen.






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"Für die Beendigung des Blutvergießens rufen wir beide Seiten auf, dem Schlagabtausch, denen völlig schuldlos Menschen zum Opfer fallen, ein Ende zu setzen und sofortige Schritte zur Stabilisierung der Situation und zur Wiederaufnahme des politischen Dialogs zu unternehmen. Es gibt keine vernünftige Alternative dazu", heißt es in einer Mitteilung des russischen Außenministeriums, die auf dessen Website nach dem Beschuss eines Wohnviertels im Gaza-Streifen am 8. November durch israelische Panzer veröffentlicht wurde.

Beim Feuerangriff wurden 18 Palästinenser, darunter Kinder, getötet. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt.

"Moskau ist über diesen tragischen Zwischenfall mit zahlreichen Opfern unter der Zivilbevölkerung äußerst besorgt. Wir sind der Ansicht, dass das Vorgehen der israelischen Armee über das angekündigte Ziel der Verhinderung des Beschusses von Israel hinausgeht und zur weiteren Verschärfung der Situation in den palästinensisch-israelischen Beziehungen führt", wird unterstrichen.

Das Außenministerium verweist darauf, dass die Eskalation der Gewalt zu einem Zeitpunkt erfolgt, da die politischen Kräfte der Palästinensischen Nationalen Administration (PNA) versuchen, eine Koalitionsregierung zu bilden, die imstande wäre, aktuelle Probleme zu lösen und ein konstruktives Zusammenwirken mit Israel anzustreben.

"Nach unserer Auffassung tragen die extremistischen Elemente in Gaza, die durch den andauernden Raketenbeschuss des israelischen Territoriums - allein am Dienstag wurden fünf Qassam-Raketen gegen die Städte Sderot und Ashkelon abgefeuert - die Behörden Israels zu einer Gewaltreaktion provozieren, ihren Teil der Verantwortung", so die Mitteilung des russischen Außenamtes. [ RIA Novosti ]