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19-12-2006 Russland und Nahost
Russland und Syrien suchen nach langfristigen Lösungen für Nahost-Krisen
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein syrischer Amtskollege Bashar Assad werden in Verhandlungen vorzugsweise über die Situation im Nahen Osten sprechen, deren Entwicklung ernsthafte Besorgnis auslöse, teilte ein Kreml-Sprecher RIA Novosti mit.

"Auf der Tagesordnung steht in erster Linie eine gerechte und langfristige Lösung der Krisensituationen im Nahen Osten", sagte er.





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Ihm zufolge wird die Hauptaufmerksamkeit auf die regionalen Probleme in den Palästinensergebieten, dem Libanon und Irak gerichtet.

"Heute ist es wichtig, bei der Stabilisierung der Situation in der Palästinensischen Nationalen Autonomie, der Erreichung der palästinensischen Einigkeit und Schaffung von Bedingungen für die Wiederaufnahme der palästinensisch-israelischen Verhandlungen zu helfen, deren Orientierungspunkt nach wie vor die "Road Map" in der Nahostregelung ist", sagte der Kreml-Sprecher.

Laut ihm ist geplant, auch die Perspektiven für die Wiederaufnahme der syrisch-israelischen Verhandlungen zu prüfen - ausgehend von der Absicht der beiden Länder, eine allumfassende Regelung im Nahen Osten anhand der entsprechenden Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und der Madrider Prinzipien zu erreichen.

In den russisch-syrischen Verhandlungen sollen mögliche Mitwirkungen der Nachbarländer und der Weltgemeinschaft zur Normalisierung der Situation im Irak und für dessen nationale Aussöhnung durch einen umfassenden Dialog innerhalb des Landes unter Berücksichtigung der Interessen aller politischen und ethnisch-religiösen Kräfte geprüft", teilte der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur mit.

Besondere Aufmerksamkeit werde auch der bilateralen Zusammenarbeit gewidmet, fügte er hinzu.

"Der vorangegangene russisch-syrische Gipfel im Januar 2005 in Moskau verlieh der Entwicklung in der bilateralen Zusammenarbeit im handelsökonomischen Bereich einen Impuls", betonte der Kreml-Sprecher.

Ihm zufolge beteiligen sich russische Unternehmen an der Erkundung und Förderung von Erdöl in einer Reihe von syrischen Vorkommen. Es wurden Vereinbarungen über die Realisierung von Projekten zum Ausbau des Wärmekraftwerks Tishrin und für die Errichtung des Wasserbaukomplexes Halabia-Zalabya erzielt. [ RIA Novosti ]