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06-01-2007 Russland und Nahost
Russland begrüßt Burgfrieden in Palästina und kritisiert Israel
Das russische Außenministerium begrüßt das gestrige Treffen von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas mit Ministerpräsident Ismail Hanija, bei dem sich die beiden palästinensischen Politiker auf Waffenruhe zwischen FATH und Hamas geeinigt haben.

Dies erklärte der Sprecher des Außenministeriums, Michail Kamynin, am Freitag.





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Die Bruderkämpfe in Palästina dauern an und fordern immer neue Opfer, stellte der Sprecher fest. Vor diesem Hintergrund komme der gestrigen Zusammenkunft von Abbas und Hanija große Bedeutung zu, sagte Kamynin. Er rief beide rivalisierende Lager in Palästina auf, die vereinbarte Waffenruhe in die Tat umzusetzen.

Zugleich sei Moskau, so Kamynin, über die jüngsten Schritte Israels besorgt, die die Spannungen in der Region schüren. "Hierzu gehört insbesondere der gestrige Einsatz der israelischen Armee in Ramallah (Westjordanland), der zu neuen Opfern unter den Zivilisten geführt hat", erklärte Kamynin.

"Wir sind überzeugt, dass die Gewalt zwischen Israel und Palästina beendet werden muss", sagte der Außenamtssprecher. Moskau hoffe, dass das Treffen des ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak mit dem israelischen Regierungschef Ehud Olmert, das am Donnerstag in Scharm al Scheich zustande kam, die friedliche Regelung im Nahen Osten auf der Grundlage des Friedensplans Roadmap voranbringen wird. [ RIA Novosti  / russland.RU - die Internet-Zeitung ]