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13-02-2007 Russland und Nahost
Nahost-Gespräche in Amman: Putin spricht mit Abbas
Zum Abschluss seines Besuchs in Jordanien kommt der russische Präsident Wladimir Putin in Amman zu einem Arbeitstreffen mit dem Präsidenten der Palästinensischen Nationalen Autonomie, Mahmud Abbas, zusammen. Das teilte der Berater des russischen Staatschefs, Sergej Prichodko, RIA Novosti mit. Russland gehört dem internationalen Quartett bei der Regelung des Nahostkonflikts an.

„Es werden die Perspektiven von Fortschritten bei einer palästinensisch-israelischen Regelung vor dem Hintergrund des Mitte Februar stattfindenden Treffens von Abbas mit dem israelischen Premierminister Ehud Olmert wie auch die Lage in den palästinensischen Gebieten, die im Kontext mit der Bildung einer nationalen Einheitsregierung steht, erörtert“, legte Prichodko dar. Aber auch Fragen der russisch-palästinensischen Beziehungen stünden zur Diskussion.

Der russische Staatschef weilt auf Einladung von König Abdallah II. bin al-Hussein vom 12. bis 13. Februar in Jordanien.

Seine Begegnung mit dem Fatah-Chef findet nur wenige Tage nach der Einigung zwischen Abbas und dem Leiter des Politbüros der Hamas, Khaled Mashaal, statt, die die Bildung einer nationalen Einheitsregierung und die Einstellung der innerpalästinensischen Auseinandersetzungen beschlossen hatten.

Die Konsultationen in der heiligen Stadt Mekka hatten auf Initiative des Königs von Saudi-Arabien, Abdallah bin Abdelaziz Al Saud, stattgefunden.

Mit den Vereinbarung zwischen den Spitzen der Fatah und der Hamas soll die Lage in der Palästinensischen Autonomie politisch gelöst werden und ein vertrauensvoller Dialog zwischen den palästinensischen Bewegungen wieder in Gang gebracht werden.

Die Palästinenser hoffen ferner, dass die Bildung einer Einheitsregierung zu einer Aufhebung der internationalen Sanktionen und zur Wiederbelebung des Dialogs mit Israel beiträgt. [ RIA Novosti  / russland.RU ]