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13-02-2007 Russland und Nahost
Putin in Jordanien: Neuer Impuls für Nahost-Friedensprozess
Der Jordanien-Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin und sein bevorstehendes Treffen mit dem PNA-Vorsitzenden Mahmud Abbas schaffen eine günstige Atmosphäre für die Wiederaufnahme des Nahost-Friedensprozesses, schreibt die jordanische Zeitung „Ad-Dustur“ am Dienstag.

„Wir wissen, dass Wladimir Putin eine deutliche Meinung zur Situation im Nahen Osten hat. Bekannt sind auch die Absichten des russischen Präsidenten, ernsthafte Bemühungen um die Änderung der Situation in der Region im Interesse ihrer Völker an den Tag zu legen“, schreibt die Zeitung und betont das Interesse der jordanischen und der palästinensischen Seite an einer aktiven Beteiligung Moskaus zur Beilegung des Nahost-Konflikts.

Die saudiarabische Zeitung „Ar-Riyad“ verweist ihrerseits auf die wichtige Rolle Russlands in der gegenwärtigen Welt und auf die gemeinsamen politischen, ökonomischen und kulturellen Interessen Saudi-Arabiens und Russlands im globalen und regionalen Maßstab.

„Russland ist eine Großmacht. Es ist ein Land mit hohem Geist. Sein historisches Erbe und seine Traditionen sind dem Osten näher als dem Westen. Unsere Interessen stimmen mit seinen Interessen überein“, schreibt das Blatt und betont die große Bedeutung von direkten Kontakten zwischen Riad und Moskau sowie für den Frieden und die Stabilität im Nahen Osten.

Die Zeitung nennt Putin einen „Freund, der seine Ansicht und eine deutliche Vorstellung von den heutigen Realitäten in der Welt hat“.

„Sein Einfluss ist nicht geringer als der Einfluss der anderen Weltspitzenpolitiker“, schreibt die Zeitung.

Die Zeitung betrachtet Putin als einen „aktiven Politiker, mit dem man Gemeinschaftsprojekte ausarbeiten, politische Probleme erörtern und zur Beilegung von Konflikten im Interesse des Nahen Ostens und über seine Grenzen hinaus beitragen kann“.

Der politische Kurs von König Abdallah bin Abdel Aziz auf die Erweiterung von freundschaftlichen Beziehungen mit allen Ländern, insbesondere mit Russland, ist ein „Tribut an die Globalisierung“, die den „einseitigen Orientierungen und der Aufteilung der Welt in Einflussbereiche“ ein Ende setzt, schreibt die Tageszeitung „Ar-Riyad“. [ RIA Novosti  / russland.RU ]