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26-02-2007 Russland und Nahost
Nahost-Gespräche: Hamas sucht gemeinsame Position mit Russland
Eine Delegation der Hamas will bei ihrem Besuch in Moskau die Ergebnisse des Abkommens mit der Fatah in Mekka erörtern, um die Position Palästinas mit der russischen Seite zu koordinieren. Eine entsprechende Erklärung gab Hamas-Chef Khaled Mashaal nach der Ankunft in Moskau ab. "Unser Ziel besteht darin, die Zusammenarbeit der Weltgemeinschaft mit der palästinensischen Regierung in die Wege zu leiten.

Damit soll eine politische Atmosphäre herbeigeführt werden, die zur Bildung des palästinensischen Staates und zur Druckausübung auf Israel beitragen wird, damit es das Recht auf die Existenz des palästinensischen Staates anerkennt", unterstrich Mashaal.

"Wir wissen die Position Russlands zur Aufhebung der Blockade Palästinas zu schätzen, worunter das palästinensische Volk leidet. Wir würdigen auch die besondere Position Russlands, die es zur Konfliktbeilegung im Nahen Osten einnimmt", sagte Khaled Mashaal.

"Das Abkommen zwischen den Spitzenvertretern von Fatah und Hamas in Mekka (Saudi-Arabien) bestätigte ein klar erkennbares politisches Programm der nationalen Einheitsregierung, das in der Charta über nationale Einheit festgehalten ist. Diese Charta wurde von den Spitzenvertretern führender politischer Kräfte Palästinas unterzeichnet.

Es handelt sich um ein Dokument, auf dessen Grundlage im Auftrag von Mahmud Abbas eine neue Regierung gebildet werden soll. Das ist unser politisches Programm", sagte Mashaal auf die Frage von RIA Novosti, ob Hamas und die neue Regierung die Hauptforderungen des Vermittler-Quartetts zur Nahost-Regelung erfüllen werden: Anerkennung Israel, Gewaltverzicht und Einhaltung der zuvor erzielten Vereinbarungen. [ RIA Novosti  / russland.RU ]