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28-02-2007 Russland und Nahost
Hamas und russischer Mufti-Rat setzen sich für Aufhebung der Blockade gegen Palästina ein
Der Rat der russischen Muftis setzt sich für eine Beendigung der Wirtschaftsblockade gegen die Palästinensergebiete ein.

Das sagte der Vorsitzende des muslimischen Gremiums, Rawil Gainutdin, vor Journalisten am Dienstag in Moskau. Er hatte sich zuvor mit dem Politbürochef der Hamas, Chaled Maschaal, getroffen.





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„Unsere Ansichten stimmen überein, wir plädieren im Namen des Rates der Muftis und im Namen der Moslems in der Russischen Föderation für die Aufhebung der Blockade gegen Palästina und unterstützen die Bildung eines palästinensischen Staates, der von vielen Ländern anerkannt wird“, sagte Gainutdin.

Ihm zufolge ging es während der Unterredung auch um den Schutz der Moschee Al-Aksa in Jerusalem.

Maschaal bemerkte seinerseits, dass das palästinensische Volk „unter dem Joch der Okkupation leidet“. „Die Moschee Al-Aksa, Jerusalem und alle unseren Heiligtümer insgesamt sind feindlichen Angriffen Israels ausgesetzt.“

Maschaal äußerte seine Besorgnis, dass Israel in unmittelbarer Nähe zur Al-Aksa archäologische Ausgrabungen durchführt, die „dieses Heiligtum des Islam zu zerstören drohen“.

„Wir erachten es vor allem als notwendig, die Blockade gegen Palästina aufzuheben und die neue nationale Einheitsregierung anzuerkennen sowie das Okkupationsjoch abzuschaffen und einen neuen unabhängigen Staat mit Jerusalem als Hauptstadt zu gründen“, sagte der Hamas-Chef.

Maschaal und der Mufti-Rat-Vorsitzende trafen sich bereits zum dritten Mal. Dabei sprachen sich die beiden für einen Ausbau der Kontakte zwischen Russland und der islamischen Welt sowie für „eine Balance in der Weltpolitik und für den Frieden in der ganzen Welt“ aus. [ RIA Novosti  / russland.RU ]