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18-06-2007 Russland und Nahost
Russland besorgt über Schicksal von Ausländern im Gazastreifen
Mehrere israelische Nichtregierungsorganisationen (NGO) haben eine Öffnung der Grenzübergänge zum Gazastreifen gefordert, um eine humanitäre Krise in dem abgeriegelten Palästinensergebiet zu verhindern. "Israel darf nicht tatenlos zusehen, wie die fundamentalen Menschenrechte der Einwohner des Gazastreifens verletzt werden und ihr Leben bedroht wird", hieß es in einem am Sonntag veröffentlichten Appell der NGOs an das Verteidigungsministerium.



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Hunderte Flüchtlinge säßen im Niemandsland am Grenzkontrollpunkt Eres im Norden des Gazastreifens fest. Die Menschen würden von Kämpfern der radikalislamischen Hamas an der Rückkehr gehindert.

Das russische Außenministerium äußerte sich besorgt über das Schicksal russischer Staatsbürger und anderer Ausländer in den Palästinensergebieten. Angesichts der Verschlechterung der Sicherheitslage gebe es Grund zur Besorgnis, zumal es keine Garantie gebe, dass Ausreisewillige ein Visum erhielten, erklärte das Ministerium. Mehrere zehntausend Bürger der Europäischen Union, der USA und anderer Länder lebten in den Autonomiegebieten.

Die radikalislamische Hamas hatte am Freitag nach heftigen Kämpfen mit Fatah-Anhängern die Kontrolle über den Gazastreifen übernommen. Bei den Gefechten starben 115 Menschen, hunderte weitere wurden verletzt.