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25-10-2007 Russland und Nahost
Iwanow: Russland wird niemals Israels Sicherheit schaden
"Russland wird niemals etwas zum Schaden von Israels Sicherheit tun", versicherte der Erste Vizepremier Sergej Iwanow am Donnerstag bei seinem Besuch in der sibirischen Stadt Angarsk.




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So reagierte er auf die Bitte von Journalisten, die Äußerung des israelischen Premiers Ehud Olmert zu kommentieren, der sagte, dass Russland beabsichtige, auf die Lieferung von Kernbrennstoff nach Iran zu verzichten. Weiter sagte Iwanow jedoch, er wolle keine Aussagen von Staats- und Regierungschefs kommentieren.

Was die Lieferungen von Brennstäben für das iranische AKW Bushehr im Allgemeinen anbetrifft, so betonte Iwanow, dies werde erst nach der Klärung der Finanzierungsfragen geschehen. Außerdem könne die Lieferung von Kernbrennstoff erst sechs Monate nach Bauabschluss erfolgen. Dann werde der Kernbrennstoff "unter die vollständige und totale Kontrolle von IAEO-Inspekteuren fallen".

Laut Iwanow werden die Brennstäbe vor der Auslieferung in Russland versiegelt. In Iran würden Videokameras und Sensoren installiert, um die Verwendung des Kerbrennstoffs zu überwachen.

"Sollten die Kameras auch nur für eine Sekunde ausfallen", würde dies als Verletzung der Absprachen betrachtet, so der russische Vizepremier. [ria]