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14-04-2008 Russland und Nahost
Syrien glaubt an Erfolg von Nahost-Konferenz in Russland
Nach Ansicht des syrischen Vizaußenminister Faisal el-Mikdad kann die geplante Nahost-Konferenz in Moskau dem Friedensprozess zwischen Israel und Palästina einen Impuls verleihen. Russland schlägt vor, im Früjahr oder zu Beginn des Sommers eine internationale Konferenz für die Unterstützung jener Initiativen durchzuführen, die im November auf der Nahost-Konferenz in den USA zu einer Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen den Israelis und Palästinensern führten.



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In der arabischen Welt werden die Stimmen, die Idee einer erneuten Konferenz zu unterstützen, immer lauter. "Wir können ein internationales Treffen nicht ignorieren, auf dem unsere Probleme erörtert werden. Viele Fakten bestätigen, dass die Konferenz in Moskau den Beginn einer echten Regelung des Nahost-Friedensprozesses darstellt", äußerte el-Mikdad. Ihm zufolge hat Syrien trotz der schwierigen Beziehungen zu den USA an der jüngsten Nahost-Konferenz in Annapolis (US-Bundesstaat Maryland) teilgenommen, da versprochen worden sei, über die von Israel besetzten Gebiete auf den Golanhöhen zu sprechen. Die Verhandlungen zwischen Syrien und Israel waren im Jahr 2000 wegen fehlenden Fortschritts bei der Erörterung des Konflikts um die Golanhöhen abgebrochen worden, die seit 1967 von Israel besetzt sind. Syrien knüpft die Unterzeichnung eines Friedensvertrags mit Israel an die Rückgabe dieser Region. Israel hingegen fordert von Syrien, die Hilfen für die palästinensische Hamas-Bewegung und die libanesische Hizbollah einzustellen.  RIA Novosti