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28-12-2008 Russland und Nahost
EU und Russland fordern Ende der Kämpfe zwischen Hamas und Israel
Eine Israelin ist am Samstag durch eine Rakete, die aus dem Gazastreifen abgefeuert wurde, getötet worden. Nach Angaben der Rettungskräfte schlug das Geschoss in einem Haus in Netivot im Süden Israels ein. Vier Hausbewohner wurden verletzt.



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Die israelische Armee hatte am Samstag den Gazastreifen bombardiert. Die radikalislamische Hamas reagierte mit Raketenbeschuss auf den Süden Israels.

Die EU, Frankreich und Russland appellierten an beide Seiten, die Kämpfe einzustellen. Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana forderte einen "sofortigen Waffenstillstand" im Gazastreifen. Der französische Staatschef Nicolas Sarkozy verlangte ein unverzügliches Ende der Raketenangriffe auf Israel sowie der israelischen Bombardements. "Der Präsident äußert seine schwerste Sorge angesichts der Eskalation der Gewalt im Süden Israels und im Gazastreifen", hieß es in einer Mitteilung des Elysée-Palasts. Ähnlich äußerte sich das russische Außenministerium in einer Erklärung.

"Alle Probleme der Region müssen ausschließlich mit friedlichen Mitteln gelöst werden", heißt es in einer am Samstag in Moskau veröffentlichten Erklärung des russischen Außenamtes. "Moskau ist der Ansicht, dass groß angelegte Kampfhandlungen gegen den Gaza-Streifen, bei denen bereits zahlreiche Opfer unter der Bevölkerung zu beklagen sind, unverzüglich eingestellt werden müssten. Zugleich rufen wir die Führung der Hamas-Bewegung auf, den Raketenbeschuss israelischer Gebiete einzustellen. Wir sind davon überzeugt, dass die Beendigung der bewaffneten Konfrontation heute das Hauptanliegen aller ist", heißt es in dem Papier.