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25-08-2011 Russland und Nahost
Moskau und Peking sind gegen Einmischung in innere Angelegenheiten Syriens


Der Vizeaußenminister Russlands, Michail Bogdanow, und der Botschafter Chinas in Moskau, Li Huei "bekräftigten die Position ihrer Staaten, derzufolge die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Syriens unzulässig ist, und sprachen sich für eine alsbaldige Stabilisierung der Lage in diesem Land und eine Einstellung der Gewalt in jeglicher Form aus", teilte das russische Außenministerium mit.




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"Es wurde die Notwendigkeit hervorgehoben, einen substanziellen gesamtnationalen Dialog möglichst schnell aufzunehmen, einen Dialog, an dem sowohl Vertreter der Behörden als auch der Opposition teilnehmen sollen und der ein konsequentes Vorschreiten auf dem Wege zur Demokratie gewährleisten soll. Dieser Dialog soll auf einem Programm zur politischen und sozial-wirtschaftlichen Umgestaltung, die die legitimen Interessen aller Syrer befriedigen, basieren.

Bogdanow informierte seinen Gesprächspartner auch über die Vorstellungen Russlands zu den jüngsten Ereignissen in Libyen. Moskau tritt für eine "möglichst schnelle Beendigung der militärischen Phase ein hin zu einer politischen Regelung durch einen nationalen Dialog mit dem Ziel einer demokratischen Entwicklung des Staates im Interesse aller Bürger und bei strikter Einhaltung der Unabhängigkeit, Souveränität und der territorialen Integrität Libyens".

Damaskus dankt Russland

In Damaskus schätzt man Russlands Position zu den Ereignissen in Syrien hoch ein. Das machte der syrische Vizeaußenminister Faissal al-Mikdad in einem Interview für den Nachrichtensender "Russia Today" (RT) deutlich.

"Wir sind der Führung, der Regierung und dem Volk Russlands und vielen russischen Massenmedien für ihre Position zu den Ereignissen in Syrien dankbar", erklärte er. "Syrien wird zu einem demokratischen Land mit einem Mehrparteien-System, zu einem Land, in dem die Menschenrechte geachtet werden. Der Schutz der Interessen der Menschen ist Teil der Strategie der syrischen Politik".

Ihm zufolge trete Präsident Baschar al-Assad für eine politische Lösung der Probleme ein. Faissal al-Mikdad betonte: "Syrien widersteht bewaffneten Gruppierungen, dem Terrorismus und dem Extremismus". "Ich bin davon überzeugt, dass sowohl Syrien als auch die Russische Föderation wie die ganze Welt gegen den Terrorismus kämpfen müssen", stellte er abschließend fest.
[russland.RU]
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