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07-11-2005 Oktoberrevolution
Der 64. Jahrestag der Parade von 1941 wird in Moskau gefeiert
Auf dem Roten Platz der russischen Hauptstadt wurde mit einem Festaufzug der 64. Jahrestag jener Parade vom 7. November 1941 begangen, von der aus die Militärangehörigen direkt zur Front ausrückten. Des denkwürdigen Ereignisses gedachten Kriegsveteranen, Kinder- und Jugendorganisationen sowie militärpatriotische Verbände.

Wie der Korrespondent von RIA Nowosti berichtet hat, waren an der Festparade etwa 2 500 Kinder und ungefähr 500 Soldaten des Moskauer Militärbezirks beteiligt.

Über den zentralen Platz des Landes zogen mehr als 400 Veteranen, die an der Parade vom November 1941 und vom Mai 1945 teilgenommen hatten. Von der Tribüne aus grüßten Moskaus Oberbürgermeister Juri Luschkow, die Regierungsmitglieder der Stadt, Vertreter gesellschaftlicher Organisationen sowie die Eltern der an dem Festumzug beteiligten Kinder und Jugendlichen.

Vor der Parade hatten die Repräsentanten der Stadt am Denkmal des Unbekannten Soldaten und am Denkmal für Marschall Schukow Kränze niedergelegt.

Der 60. Jahrestag des Sieges war, so Luschkow, nicht nur die Angelegenheit eines Tages. "Den Festtag beging das ganze Volk", stellte er fest. Auf die geschichtlichen Lehren eingehend, erklärte er ferner, die Hauptaufgabe der Gegenwart bestehe darin, "den Ideen des Faschismus keinen Raum zu geben, wo immer sie auch auftreten mögen".

Den gemeinsamen Umzug von Veteranen und von Vertretern der nachwachsenden Generation bezeichnete der Oberbürgermeister als "als schönes Symbol, welches für immer gewahrt werden muss". (RIA)