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07-11-2004 Oktoberrevolution
Mehrere zehntausend Menschen gedenken in Russland der Oktoberrevolution
Mehrere zehntausend Anhänger der Kommunisten sind am Sonntag in Moskau auf die Straße gegangen, um an die Oktoberrevolution zu erinnern. Die Polizei sprach von 10.000 Teilnehmern, die Kommunistische Partei von bis zu 40.000. Aus Angst vor Anschlägen waren das Zentrum der russischen Hauptstadt abgeriegelt und Unterführungen gesperrt worden. Besonders groß war das Polizeiaufgebot am Roten Platz, wo parallel eine von der Regierung organisierte Demonstration von Soldaten stattfand.

Die Diskussion über die Abschaffung des Feiertags am 7. November begleitete in diesem Jahr die Demonstrationen. Der Generalsekretär der Kommunisten, Gennadi Sjuganow, sagte vor Demonstranten:
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Schwerpunkt - Oktoberrevolution - 7. November
"Dafür gibt es im Russischen nur ein Wort: das ist eine Sauerei". Die Regierung hatte vorgeschlagen, statt dem 7. den 4. November zum Feiertag zu machen - in Erinnerung an einen Sieg über Polen.

Der 7. November - nach dem alten russischen Kalender der 25. Oktober - ist der Jahrestag der Oktoberrevolution von 1917. Bis heute ist er in Russland ein staatlicher Feiertag. Ex-Präsident Boris Jelzin ließ ihn jedoch in "Tag der nationalen Versöhnung" umbenennen.