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12-01-2007 Weltraum
Russischer Raketenkonzern Energija will bemannte Raumfahrt mit Profit
Der russische Raketen- und Weltraumkonzern Energija habe die Hauptaufgabe, die Eigenfinanzierung der bemannten Raumfahrt zu sichern. Das sagte der Chef von Energija, Nikolai Sewastjanow, RIA Novosti, aus Anlass des 100. Geburtstages von Sergej Koroljow, dem Begründer der praktischen Raumfahrt in Russland.

„Schon heute fliegen mit den Sojus-Raumschiffen außer den russischen Kosmonauten zwei Raumfahrer gegen Entgelt - ein NASA-Vertreter und ein Weltraumtourist, doch das ist nicht genug. Das Weltraumtransportsystem Parom (‚Fähre’), an dem wir gegenwärtig arbeiten, und in Zukunft auch das bemannte Mehrfach-Raumschiff Clipper werden uns erlauben, die Eigenkosten der Flüge mehrfach zu senken. Im Endeffekt lassen sich dadurch diese Weltraumsysteme amortisieren“, sagte er.

Er wies auch darauf hin, dass die RKK Energija plane, kleine Industrieobjekte zu schaffen.

„Teilweise befassen wir uns schon jetzt damit. Zum Beispiel kann ich in diesem Zusammenhang die Jamal-Satelliten erwähnen, mit denen fast alle russischen Erdgasbetriebe und etwa 30 Prozent der ausländischen Verbraucher in Russland kommunizieren. Diese Objekte amortisieren sich vollständig, doch unsere Aufgabe ist es, weiter zu kommen“, sagte der Energija-Chef. [ RIA Novosti  / russland.RU ]