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07-09-2007 Weltraum
Kasachstan will sich Recht auf Verbot von Raketenstarts in
Kasachstan will das Recht einfordern, Raketenstarts vom Kosmodrom in Baikonur aus zu verbieten, sollte sich der Präsident bei Reisen in der Gefahrenzone eines eventuellen Raketenabsturzes befinden, kündigte der kasachische Premierminister Karim Massimow an.




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"Wenn der Präsident auf Reisen ist und dort gerade eine Rakete vorbeifliegt, dann müssen wir das Recht haben, die ganze Sache zu unterbinden", erklärte der Kabinettschef am Freitag vor der versammelten Regierung.

"Wie konnten wir es prinzipiell zulassen, dass die Proton 80 Kilometer von Scheskasgan entfernt abstürzt, als sich der Staatschef zu diesem Zeitpunkt dort aufhielt", polemisierte er. "80 Kilometer im Weltall sind wie 3 Zentimeter."

Massimow beauftragte den stellvertretenden Regierungschef, Umirsak Schukejew, die Angelegenheit mit dem Personenschutz des Präsidenten, dem Komitee für nationale Sicherheit und anderen betroffenen Seiten zu koordinieren.

Unweit von Scheskasgan im Gebiet von Karaganda sind am 6. September die Bruchstücke der Trägerrakete Proton-M niedergegangen, deren Start in Baikonur fehlgeschlagen war. An diesem Tag hielt sich der Präsident Kasachstans, Nursultan Nasarbajew, in Scheskasgan auf. [ria-novosti]