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02-04-2010 Weltraum
Neue ISS-Besatzung von russischem Weltraumbahnhof gestartet – Fußball im Weltraum


Zwei russische Kosmonauten und eine US-Astronauten sind vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die Sojus-Rakete hob wie geplant am Freitag um 06.04 Uhr MESZ von der Abschussrampe in der kasachischen Steppe ab. Nach Angaben der Flugleitung trat die Rakete um 06.14 Uhr erfolgreich in die Erdumlaufbahn ein.




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Die Kosmonauten Alexander Skwortsow und Michail Kornijenko sowie die US-Astronautin Tracy Caldwell-Dyson sollen sechs Monate auf der ISS bleiben. Eine der Hauptaufgaben für das Team wird es sein, das nicht mehr richtig funktionierende Wasser-Aufbereitungssystem an der ISS zu reparieren. Wegen der tödlichen Anschläge auf die Moskauer U-Bahn am Montag hatten in Baikonur erhöhte Sicherheitsbestimmungen. Bewaffnete Spezialkräfte des Innenministeriums patrouillieren rund um die Uhr rings um die Startrampe.

Kosmonaut und Astronautin wollen an Bord der ISS zusammen kicken

Nach ihrer Ankunft in der Internationalen Raumstation ISS wollen der russische Kosmonaut Alexander Skworzov und die US-Astronautin Tracy Caldwell-Dyson ihren Geburtstag mit einem gemeinsamen Fußballspiel begehen. "Tracy und ich kicken gerne, allerdings wissen wir noch nicht, was wir als Fußball und als Tore nehmen werden", sagte Skworzov am Donnerstag auf einer Pressekonferenz im Weltraumbahnhof Baikonur in der kasachischen Steppe. Von dort aus sollten der 43-jährige Kosmonaut, sein 49-jähriger Landsmann Michail Kornjenko und Caldwell-Dyson am Freitag an Bord einer Sojus-Kapsel zur ISS starten, wo das Trio sechs Monate bleiben wird.

Caldwell-Dyson sagte unterdessen, der Gedanke an den für Montag vorgesehenen Start der US-Raumfähre Discovery zur ISS, einer der letzten überhaupt, versetze ihr einen Stich ins Herz. Die Tatsache, dass die NASA die Shuttle-Flotte bis Ende des Jahres endgültig außer Betrieb nehmen wolle, hinterlasse einen bittersüßen Nachgeschmack, fügte sie den Tränen nahe hinzu. Den Shuttle-Betrieb ins All sollen künftig vollständig die russischen Sojus übernehmen. [ / russland.RU ]


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