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14-10-2005 Weltraum
Weltraumtourist Olsen: Ausbildung für Raumflug gar nicht so leicht
Nach seiner Rückkehr zur Erde hat sich US-Weltraumtourist Gregory Olsen glücklich darüber gezeigt, dass auch Zivilisten ins Weltall fliegen können. Allerdings sei das Vorbereitungstraining für den Weltraumflug nicht gerade leicht, betonte der 60-Jährige am Donnerstag im russischen Trainingszentrum Star City gegenüber Reportern.

Die Ausbildung sei eine Mischung aus Schule und Armeeausbildung gewesen. "Das war kein Fünf-Sterne-Leben und du wirst da nicht bemuttert. Von mir wurde erwartet, dass ich alles tue, was von mir verlangt wird", schilderte Olsen.
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Regelmäßig habe er Prüfungen ablegen müssen und dabei richtig Angst gehabt, nicht zu bestehen.

Für seinen Flug mit einer Sojus-Rakete und den zehntägigen Aufenthalt in der Internationalen Raumstation ISS hatte der Geschäftsmann 20 Millionen US-Dollar (knapp 17 Millionen Euro) bezahlt. Am Dienstag kehrte er wohlbehalten zurück. Allerdings verlor Olsen im All seine Digitalkamera, mit der er in der ISS Fotos gemacht hatte und die ihm unbemerkt aus der Tasche gerutscht sein muss. "Die schwebt nun irgendwo in der ISS herum. Hoffentlich finden die sie da und schicken mir ein paar Bilder", sagte er.

Olsen war nach seinem Landsmann Dennis Tito im Jahr 2001 und dem Südafrikaner Mark Shuttleworth 2002 als dritter Weltraumtourist in der Geschichte der Raumfahrt zur Internationalen Raumstation ISS geflogen. Organisiert wurde die ungewöhnliche Reise von der Agentur "Space Adventures", dem einzigen Raumfahrt-Reisebüro der Welt.