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03-03-2006 Weltraum
Starts von Proton-M-Raketen nach Verlust des arabischen Satelliten vorerst nicht verboten
Experten der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos sind der Ansicht, dass Starts russischer Proton-M-Trägerraketen vorerst nicht verboten werden sollen. Wie die Behörde am Donnerstag in Moskau mitteilte, wird die zuständige Kommission, die sich mit der Ursache für den Verlust des arabischen Raumapparats ArabSat-4A befasst, der am 28. Februar vom Raumbahnhof Baikonur gestartet war, am Freitag erstmals tagen.

Der Beschleunigungsblock Bris-M konnte den Satelliten nicht auf die berechnete Umlaufbahn bringen. Die Kommission habe für ihre Arbeit Zeit bis zum 30. März.

"Da ein nächster Start einer Proton-M-Rakete erst in der zweiten Mai-Hälfte 2006 stattfindet, ist es nicht nötig, den Einsatz der Rakete zu verbieten", heißt es in einer auf der offiziellen Roskosmos-Webseite veröffentlichten Mitteilung.

Die Kommission war noch am Starttag gebildet worden. Ihr Vorsitzender ist Roskosmos-Vizechef Viktor Remischewski. Die Kommission wird den Angaben zufolge hinter verschlossenen Türen tagen. (RIA)