Die umfassende
Militärhilfe der Nato und anderer Staaten für Georgien, die
darauf abzielt, die Kampfmöglichkeiten der georgischen
Streitkräfte angesichts des von Tiflis angekündigten Kurses auf
eine mögliche Gewaltlösung des Südossetien- und des
Abchasien-Problems zu erweitern, destabilisiert die
militärpolitische Situation in Transkaukasien.
Das wird in einer Mitteilung hervorgehoben, die am
Donnerstag auf der offiziellen Web-Seite des russischen
Verteidigungsministeriums veröffentlicht wurde.
Das Ministerium stellt fest, dass die Lieferungen von
Waffen und Militärtechnik sowie anderer militärischer
Erzeugnisse an Georgien wie auch die Mitwirkung von
ausländischen Fachleuten an der Ausbildung georgischer
Militärs, einschließlich der Ausbildung an Hochschulen der
Nato-Partnerstaaten, wie bislang zu den Hauptrichtungen dieser
Tätigkeit gehören. Dabei werde diese militärtechnische
Unterstützung von westlichen Ländern oft unentgeltlich
geleistet.
„Von den Nato-Mitgliedsstaaten zeigen die USA, die Türkei,
Bulgarien und Tschechien die größte Aktivität zur Unterstützung
von Tiflis bei der Festigung seiner nationalen Streitkräfte.
Größere Mengen von Waffen und Militärtechnik kommen aus der
Ukraine nach Georgien, es weitet sich die israelisch-georgische
Zusammenarbeit im militärtechnischen Bereich aus“, so das
russische Außenministerium.
Die Nato-Länder haben bis jetzt insgesamt 175 Kampfpanzer,
126 Schützenpanzerwagen, 100 Geschütze der Feldartillerie, 99
Granatwerfer, 200 tragbare Fla-Raketenkomplexe, vier Kampfjets,
zwölf Hubschrauber, zwei Kriegsschiffe, sechs Kampfboote und
sonstige Technik an Georgien übergeben. RIA Novosti
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