russland.RU berichtet in Wort und Bild aus Russland und über Russland. Ungebunden, unabhängig und überparteilich. Ohne Vorurteile und Stereotypen versucht russland.RU Hintergründe und Informationen zu liefern um Russland, die Russen und das Leben in Russland verständlicher zu machen. Da wo die großen Verlage und Medienanstalten aufhören fängt russland.RU an.


Archiv:
2003   2004   2005   2006   2007   2008   2009   2010   2011   2012   2013


25-10-2004 Reisen
Die Zahl der russischen Touristen, die ins Ausland fahren, wächst ungestüm
Letzte Woche veröffentlichte das Staatliche Komitee für Statistik die Angaben, laut denen in der ersten Jahreshälfte um 35,8 Prozent mehr Touristen Russland verließen, als im Vergleichszeitraum 2003.

Die Teilnehmer des Markts des Tourismus meinen, dass dieser Zuwachs auf Kosten der gelungenen Verkäufe der Neujahrs- und alpinen Programme erzielt worden sei. Die Experten lassen ihrerseits zu, dass die Zuwachsrate der Auslandsfahrten nach den Jahresergebnissen viel geringer sein würde: 10 bis 15 Prozent, teilt die Zeitung „Iswestija" mit.

Und in der Tat, die Neujahrs- und alpine Programme wurden Anfang 2004 sehr gut verkauft. Es waren zum Beispiel doppellt soviele Flüge in die französischen alpinen Kurorte gebucht wie im Winter 2002/2003.

„Die alpinen Sportler erschreckte nicht einmal die Erhöhung des Kurses des Euro - solche Touren kauft hauptsächlich vermögendes Publikum", sagt Anna Otschakowa, geschäftsführende Direktorin der Gesellschaft Kongress-Tour.

In der ersten Hälfte 2004 wuchs stabil die Zahl der Russen an, die sich in Thailand, Bulgarien, Großbritannien und Österreich zur Erholung aufhielten.

Der Touristenstrom nach Polen, der 2003 wegen der Einführung der Visa-Regelung stark zurückgegangen war, wuchs in der ersten Jahreshälfte etwas an. Nach Ansicht des Direktors der Moskauer Vertretung der Polnischen Reiseorganisation wird die Dynamik in diesem Winter positiv sein. Polen nimmt heute schon den vierten Platz im Rating des Staatlichen Komitees für Statistik ein.

Der Touristenstrom nach Finnland, das nach wie vor eines der teuersten Länder der Euro-Zone ist, geht weiterhin zurück. Ähnlich ist auch die Situation mit dem recht teuren Zyprus, in dem dazu noch die Visa-Regelung eingeführt worden ist.

Die Nachfrage nach Spanien nahm aber merklich zu. Nach den Ergebnissen des Jahres kann die Zuwachsrate der Verkäufe der Touren nach Spanien gegenüber dem Vorjahr rund 30 Prozent betragen.

DieTürkei ist nach wie vor führend, der Touristenstrom nach diesem Land nahm von 310 Tausend Menschen auf 505 Tausend zu. Nicht weniger aktiv rückt auch Ädypten vor, das im Rating des Staatlichen Komitees für Statistik den zweiten Platz einnimmt. Dieses Land haben doppelt so viele Einwohner Russlands als Erholungsort gewählt. (RIA)

Archiv:
2003   2004   2005   2006   2007   2008   2009   2010   2011   2012   2013