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10-11-2004 Reisen
Alaska an mehr Touristen in Tschukotka interessiert
Alaska sei an einem Zustrom von Touristen auf Tschukotka interessiert, erklärten die Behörden des Bundesstaates auf der russisch-amerikanischen Konferenz "Beringia-Tage". Das sei besonders wichtig für die Verwaltung der Stadt Nome auf Alaska, bemerkte Leonid Nikolajew, Chef der Verwaltung für Jugend, Sport und Tourismus von Tschukotka, der unmittelbar an dem Forum teilnahm.


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Es geht darum, dass in Nome vor kurzem ein Seehafen errichtet wurde. Die Arbeiten hatten die Stadtverwaltung 36 Millionen Dollar gekostet. "Jetzt müssen die Kosten amortisiert werden, und Nome liegt Tschukotka am nächsten, deshalb wird es für die Alaska-Touristen am einfachsten sein, von dort zu uns zu kommen", sagte er. Laut Nikolajew arbeitet die Stadtverwaltung bereits an einem Gesuch an den Senator von Alaska mit der Bitte, beim russischen Außenministerium eine Vereinfachung des Einreiseverfahrens für die Einwohner des nördlichsten Bundesstaates auf das benachbarte Tschukotka zu beantragen, so die Website der Nachrichtenagentur Regnum.

Die wissenschaftliche und praktische Konferenz "Beringia-Tage" fand zum ersten Mal am 5. und 6. Novembber 1997 im Geschichte- und Kunstmuseum von Anchorage statt. Sie wurde vom Nationalen Parkdienst der USA organisiert. Tschukotka nimmt von Anfang an an dem Forum teil. Auf der Konferenz erörtern Wissenschaftler, Kulturschaffende und in der Tourismusbranche Beschäftigte aus Russland und den USA die Bewahrung des einmaligen Natur- und Kulturerbes des prähistorischen Kontinentes Beringia, der jetzt durch die Beringstraße getrennt wird. Die Teilnehmer des Forums betrachten auch die Möglichkeiten der kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit von Tschukotka und Alaska, unter anderem auch in puncto Tourismus.

Die Beringia-Tage finden jedes Jahr statt. Im Jahre 2005 werden sie in der Hauptstadt der Region Tschukotka, der Stadt Anadyr, stattfinden. Im vorigen Jahr fand die Konferenz zum ersten Mal in der nördlichsten Region Russlands statt.

"Wir hoffen, dass sich das Forum in Zukunft zu richtigen Festspielen von Tschukotka und Alaska mit kulturellen und sportlichen Events entwickelt", sagte Sergej Kisljakow, Chef des Departements für Kultur, Jugend, Sport, Tourismus und Informationspolitik von Tschukotka. (RIA)

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