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29-11-2004 Reisen
Fliegen wird immer gefährlicher
Die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs im ersten Halbjahr 2004 ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Zu diesem Schluss kommt das Zwischenstaatliche Luftfahrtkomitee in seinem Bericht "Allgemeine Unfallstatistik der zivilen Luftfahrzeuge im ersten Halbjahr 2004".

Innerhalb dieses Zeitraumes gab es nach Angaben des Zwischenstaatlichen Luftfahrtkomitees (bei allen Passagier-, Fracht-, Übungs- und Überführungsflügen usw.) insgesamt 14 Luftfahrtunfälle mit GUS-Maschinen, bei denen 78 Personen ums Leben kamen.

Im ersten Halbjahr 2004 gab es acht Katastrophen und damit um sechs mehr als im Vergleichszeitraum 2003.

Von allen Flugzeugunfällen im Jahr 2004 betrafen fünf (davon drei Katastrophen) Transportflugzeuge, darunter vom Typ Il 76 (zwei Unfälle), Il 18 (ein Unfall), B-737-500 (ein Unfall), Jak 40 (ein Unfall). Fünf Unfälle, darunter drei Katastrophen, gab es mit Hubschraubern: Mi 8 (vier Unfälle), Ka 32 (ein Unfall).

Fünf Unfälle betrafen russische Flugzeuge, in je zwei Unfälle waren Flugzeuge Kirgisiens und der Ukraine verwickelt. Flugzeuge Aserbaidschans, Weißrusslands, Georgiens, Kasachtans und Usbekistans waren in je einen Unfall verwickelt.

Laut vorläufigen Angaben sind die meisten Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen. Die häufigsten Ursachen waren unzureichende Ausbildung der Piloten, Verstöße gegen die Landungsregeln, Verletzung der Flugvorschriften, unzureichendes Zusammenwirken der Besatzungsmitglieder und Verstöße gegen Betriebsregeln", heißt es im Bericht des Zwischenstaatliche Luftfahrtkomitees.

Bei drei Unfällen wurden Herstellungsfehler und Defekte infolge mangelhafter technischer Wartung der Flugtechnik festgestellt. Zwei Unfälle wurden durch die Überschreitung der höchstzulässigen Startmasse verursacht.

Bei der anhaltenden Tendenz der Fluggesellschaften zur Erweiterung ihres Engagements im Ausland ist die Unfallrate im Ausland immer noch hoch (35 Prozent). Drei Katastrophen ereigneten sich bei der Durchführung von Luftarbeiten und Frachtflügen im fernen Ausland. (RIA)

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