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05-01-2005 Reisen
Transit von Bürgern nach dem Gebiet Kaliningrad ab jetzt nur mit Reisepässen möglich
Nach Weihnachten (im Unterschied zur westlichen christlichen Welt begehen die Orthodoxen in Russland Weihnachten nach dem Julianischen Kalender am 7. Januar) können Probleme mit dem Transit von russischen Bürgern nach dem Gebiet Kaliningrad entstehen.

Das wurde der RIA Nowosti im Generalkonsulat der Republik Litauen im Verwaltungszentrum der russischen Exklave an der Ostsee mitgeteilt.

"Die Übergangsperiode des vereinfachten Transits von russischen Bürgern durch Litauen ist zu Ende. Am 1. Januar 2005 ist die anderthalbjährige Übergangsperiode des Transits von russischen Bürgern durch Litauen nach dem Gebiet Kaliningrad abgelaufen. Schon seit dem vorigen Sonnabend ist der Transit durch Litauen mit Inlandspässen nicht mehr erlaubt. Alle Reisenden müssen Reisepässe vorweisen", fügte ein Vertreter des Generalkonsulats hinzu.

Er lehnt die Möglichkeit nicht ab, dass "mit der Einführung der strengen Transitordnung an der Grenze Missverständnisse mit russischen Bürgern entstehen können, die es gewohnt sind, mit Inlandspässen zu reisen".

"In den ersten Januar-Tagen wird es wahrscheinlich ruhig sein, weil es in den Zügen nicht viele Passagiere gibt. Die erste ernsthafte Prüfung erwartet die litauischen Behörden vom 10. bis zum 13. Januar, wenn die Einwohner Russlands, die über Neujahr und Weihnachten ein Paar Wochen bei ihren Angehörigen im Gebiet Kaliningrad zu Besuch gewesen waren, heimkehren werden", erläuterte der Gesprächspartner der Agentur.

Er hob auch hervor, dass in den Tagen, wenn sich die russischen Bürger nach den Festtagen nach Hause begeben werden, zusätzliche Kräfte der litauischen Behörden eingesetzt werden.

"Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass es mehr Konflikte alltäglichen Charakters geben wird. Wir haben uns schon darauf vorbereitet", sagte der Vertreter der litauischen diplomatischen Mission.

Im Jahre 2004 ließ der Dienst zur Sicherung der Staatsgrenze Litauens aus verschiedenen Gründen 195 Personen, die nach Kaliningrad reisen wollten, aus Zügen aussteigen. Insgesamt reisen über 500 000 Personen im Jahr im Transit. (RIA)

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