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18-06-2005 Reisen
Perspektiven zur Schaffung von Kurorten im Hohen Norden werden in Jakutien erörtert
In Jakutien (Republik im Norden Ostsibiriens) findet eine wissenschaftliche Konferenz zu Problemen der Schaffung von Kurorten im Hohen Norden statt. Das teilte der Direktor der Vereinigung „Jakutkurort", Dmitri Tichonow, der RIA Nowosti mit.

Ihm zufolge gibt es heute in der Republik eine große Zahl von Sanatorien bzw. prophylaktischen Sanatorien, aber keine Kurorte. Die Sanatorien Jakutiens bieten vorwiegend medikamentöse Therapien und keine vollwertige Kurortbehandlung an.

„Trotz der bestehenden Meinung, die Entwicklung von Kurorten unter den Verhältnissen des Hohen Nordens sei überhaupt unmöglich, gab es vor mehreren Jahrzehnten in Jakutien Kurorte, darunter auch Abalach, ein unionsverwaltetes Kurgebiet", sagte Tichonow.

Wie er weiter ausführte, verfügt die Republik über ausreichend natürliche Heilungsressourcen - Heilschlamm, Kiefernwälder, Thermal- und Radonquellen sowie Mineralbäder. Ihre Heileigenschaften würden sehr hoch bewertet, einige Ressourcen hätten nicht ihresgleichen, fügte Tichonow hinzu.

Nach seiner Meinung ist die Balneologie recht aussichtsreich und könnte zu einer gewinnbringenden Branche werden.

Auf der Konferenz werden alle Aspekte dieses Problems erörtert: Prophylaxe, Rehabilitation und Behandlung unter den Bedingungen des Hohen Nordens, die Entwicklungsperspektiven der Balneologie und Investitionen in den Bau von Kurstätten.

Unter den Teilnehmern der Konferenz befinden sich Ärzte, führende Gewerkschafter der Republik und leitende Mitarbeiter der zuständigen Institute. Das Forum, das zum ersten Mal durchgeführt wird, geht am 19. Juni zu Ende.(RIA)

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