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25-07-2005 Reisen
Russland rechnet mit Abschluss der Verhandlungen über die erleichterte Einreise russischer Bürger in die EU-Länder bis zum Oktober
Die Verhandlungen über ein Abkommen zur Erleichterung der Einreise russischer Bürger in die EU-Länder könnten noch vor dem Russland-EU-Gipfel im Oktober abgeschlossen werden.

Diese Auffassung vertrat der Botschafter der Russischen Föderation in Großbritannien, Juri Fedotow, in einem Interview für RIA Nowowsti.

Das Gipfeltreffen findet am 4. Oktober dieses Jahres in London - der Hauptstadt des den EU-Vorsitz führenden Landes - statt.

"Es ist kein Geheimnis, dass wir bei dem Gipfeltreffen die Unterzeichnung (des Abkommens) erzielen möchten. Die Verhandlungen dazu werden seit langem geführt, und jetzt könnte wohl gesagt werden, dass sie bei Vorhandensein des politischen Willens durchaus bis zum Oktober abgeschlossen werden könnten", äußerte der Diplomat.

Ihm zufolge "wird parallel dazu auch die Arbeit an dem Readmissionsabkommen geführt, das die Europäische Union gleichzeitig mit dem ersten Dokument unterzeichnen möchte".

Juri Fedotow bemerkte zugleich: "Es wäre nicht ganz richtig, nach der Zahl der unterzeichneten Dokumente über die Ergebnisse des Gipfeltreffens im Oktober zu urteilen."

"Das Zusammenwirken Russlands und der EU hat bereits die ‚Geschwindigkeit eines Kreuzers' entwickelt und braucht keine zusätzlichen künstlichen Impulse", versicherte der Diplomat.

Einer der offensichtlich aussichtsreichsten Bereiche, wo ein möglichst enges Zusammenwirken für Russland, die EU und Großbritannien zweifellos vorteilhaft wäre, ist laut dem russischen Botschafter der Energiedialog.

Der Diplomat steckte ferner die Hauptbereiche der Zusammenarbeit ab: "Zu unseren absoluten Prioritäten gehören Fragen der radikalen Verbesserung der Lage der russischsprachigen Bevölkerung von Lettland und Estland, die Lösung der Probleme des Kaliningrad-Transits, die Erleichterung der Formalitäten bei der Einreise russischer Bürger in die EU-Länder und in der Perspektive auch der Übergang zu einem visafreien Reiseverkehr, die Abschaffung der Barrieren und Präferenzen im gegenseitigen Handel sowie die Begünstigung von Investitionen der EU-Staaten in die Wirtschaft Russlands." (RIA)

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