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15-10-2005 Reisen
Abkommen mit EU schaffen Grundlage für Abschaffung der Visapflicht für Russland
Die Umsetzung der Abkommen mit der Europäischen Union (EU) über die Vereinfachung des Visaregimes und die Readmission schafft eine Grundlage für den Dialog über die Abschaffung des Visazwangs für Russland.

Das geht aus einer am Freitag in Moskau verbreiteten Mitteilung des russischen Außenministeriums hervor. Zuvor waren Abkommen zwischen Russland und der EU über die Vereinfachung der Visaformalitäten und die Readmission abgezeichnet worden.

Das russische Außenamt teilte mit, dass Entwürfe von Abkommen zwischen Russland und der EU über vereinfachte Visa für Bürger Russlands und der EU wie auch über die Readmission in der Sitzung des ständigen Rates der Russland-EU-Partnerschaft zu Problemen der Justiz und des Innern am 12. Oktober in Luxemburg abgezeichnet wurden.

Der Entwurf des Dokuments sieht bereits in der gegenwärtigen Etappe eine Vereinfachung der Visaformalitäten (auf Grund schriftlicher Anträge der Gastgeberseite) vor. Das gilt unter anderem für Unternehmer, für Wissenschaftler, Kulturschaffende und Sportler, die an Austauschprogrammen teilnehmen, für Journalisten, Studenten und Dozenten, aber auch für Angehörige von Personen, die in Russland bzw. in EU-Ländern ansässig sind.

"Fast alle erwähnten Kategorien von Bürgern werden in Übereinstimmung mit dem Abkommen Mehrfachvisa mit einer Laufzeit von fünf Jahren bekommen können. Inhaber diplomatischer Pässe sind berechtigt, sich jedes Halbjahr im Laufe von 90 Tagen ohne Visa auf dem Territorium eines EU-Staates aufzuhalten", heißt es in dem Dokument.

"Was das Abkommen über die Readmission betrifft, so soll es etappenweise in Kraft treten." "In der ersten Etappe werden die Seiten nur Bürger ihrer Länder zurücknehmen, die sich illegal auf dem Territorium der anderen Seite befinden. Erst nach dem Abschluss entsprechender bilateraler Vereinbarungen mit dritten Ländern über die Readmission bzw. nach Ablauf von drei Jahren werden auch Bürger dritter Länder bzw. Personen ohne Staatsbürgerschaft unter das Abkommen fallen", betonte das russische Außenamt. (RIA)

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