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17-04-2006 Reisen
Abkommen über Visaerleichterung und Readmission bei Russland-EU-Gipfel in Sotschi möglich
Beim Russland-EU-Gipfel im Mai dieses Jahres in Sotschi, einem Kurort an der russischen Schwarzmeerküste, können Abkommen über Visaerleichterung und Readmission unterzeichnet werden.

Das teilte Viktor Iwanow, Assistent des russischen Präsidenten und Sondervertreter zu Fragen der Schaffung eines gemeinsamen Raumes der Freiheit, der Sicherheit und der Rechtsprechung Russlands und der Europäischen Union, am Montag bei einem Rundtischgespräch in der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) mit.

Er betonte, dass nicht nur Moskau, sondern auch europäische Staaten an einer möglichst schnellen Vereinfachung der Visaverfahren zwischen Russland und den EU-Ländern interessiert sind. 2003 besuchten 1,3 Millionen Bürger aus Ländern der Europäischen Union Russland. 2005 nahm ihre Zahl schon auf drei Millionen Menschen zu.

Es erweitern sich die wissenschaftlichen, kulturellen und humanitären Kontakte sowie die Wirtschaftspartnerschaft, sagte Viktor Iwanow.

Er hob hervor, dass Russland die Absicht hat, die Verhandlungen mit der Europäischen Union zur Visaerleichterung sowie zum Übergang zu einem visafreien Regime in der Perspektive mit bilateralen Verhandlungen mit einzelnen EU-Staaten zu verbinden.

Der Assistent des russischen Präsidenten unterstrich, dass EU-Vertreter die Verringerung der administrativen Barrieren mit der Annäherung der Standards, darunter auf dem Gebiet der Sicherheit der Bürger, verbinden. Das schließt den Kampf gegen den Terrorismus, die organisierte Kriminalität, den Drogenhandel und die Geldwäsche ein.

"Je schneller wir in dieser Richtung gehen werden, desto schneller wird die Visaerleichterung erfolgen", betonte Iwanow.

Der Vorsitzende des Staatsduma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten, Konstantin Kossatschow, betonte seinerseits, dass die Schaffung des einheitlichen Raumes der Freiheit, der Sicherheit und der Rechtsprechung Russlands und der EU die Interessen vieler russischer Bürger tangiert.

Dabei hob er hervor, dass es eine wahllose Billigung aller Initiativen der Europäischen Union zu diesem gemeinsamen Raum nicht geben wird.

"Alle Initiativen werden wir mit dem Lackmuspapier unserer nationalen Interessen und unserer Souveränität prüfen", sagte Kossatschow. [ RIA Novosti ]

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