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16-06-2006 Reisen
Betrogene Touristen aus Russland kehren aus Antalya in die Heimat zurück
Die Rückführung der russischen Touristen, welche Opfer der unredlichen Geschäfte des Reiseveranstalters Luk-Tour geworden sind, aus der Provinz Antalya in die Heimat macht Fortschritte, hat der russische Konsul in der türkischen Urlaubshochburg, Sergej Alifanow, der RIA Novosti am Freitag mitgeteilt.

Nach seinen Informationen verlassen am Freitag 53 Urlauber das Land. Am Sonnabend sollen 74 weitere Touristen zurückgeführt werden.

"Mit Stand von heute sind noch etwa 200 Touristen, die ihren Aufenthalt in Antalya bei Luk-Tour gebucht haben, in dem Urlaubsort am Mittelmeer. Wir kontrollieren die Rückführung unserer Landsleute", versprach der Konsul, wobei er auf die enge Zusammenarbeit mit den türkischen Behörden und dem Verband der Reisebüros hinwies.

Am Donnerstag sind die Konsulatsmitarbeiter noch einmal in die Hotels gefahren, wo die betrogenen Touristen untergebracht sind. Wie der Konsul berichtete, hatte ein Hoteldirektor verlangt, die Urlauber sollten ihren Aufenthalt aus eigener Tasche bezahlen. Auf ihre Weigerung hin seien ihnen Videokameras und Wertgegenstände als Bezahlung abverlangt worden. Um die Touristen einzuschüchtern, seien sogar Gendarmen angefordert worden, die die Abreise zum Flugplatz verhindern sollten.

Die meisten Hoteldirektoren wollten jedoch ihren Schaden gerichtlich gegenüber Luk-Tour geltend machen. Wie es im Konsulat hieß, wollen auch die Urlauber Klage erheben.

Mehr als 500 russische Touristen in Antalya hatten wegen Luk-Tour mit der Unterbringung in Hotels und der Rückkehr in die Heimat Probleme. Der Reiseveranstalter hat übrigens keine Geschäftslizenz, die ihn zu einer derartigen Tätigkeit berechtigen würde. [ RIA Novosti ]

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