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27-09-2006 Reisen
18 Regionen können besondere Wirtschaftszonen für Tourismus und Erholung schaffen
Die Anträge auf die Schaffung von wirtschaftlichen Sonderzonen im Bereich Tourismus und Erholung sind 18 Regionen von 28 Antragstellern genehmigt worden.

So fasste der russische Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel, German Gref, am Dienstag die Arbeitsergebnisse der Kommission zur Auswahl der Anträge zusammen.

Gref berichtete, dass zehn Anträge wegen fehlendem staatlichem Umweltgutachten abgelehnt wurden. Unter anderem wurden deswegen Projekte aus Tatarstan, dem autonomen Bezirk der Aginer Burjaten (Sibirien), Adygien (Nordkaukasus), Karatschajewo-Tscherkessien (Nordkaukasus), Tschuwaschien (Wolga-Raum), den Gebieten Twer (Mittelrussland), Orenburg (Ural), Archangelsk (Nordrussland), Magadan (Fernost) und Wolgograd (Südrussland) abgelehnt.

"Wir werden unser Bestes versuchen, um Irkutsk (Südsibirien) und Burjatien im Rahmen eines Projektes zu vereinen. Ich hoffe, dass auch die Republik Altai und das Gebiet Altai vereint werden. Es ist logisch, sie als ein Ganzes anzusehen. Doch man muss den Inhalt der Anträge betrachten", sagte Gref.

Der Minister sagte, dass das nächste Ausschreiben für die Schaffung von Tourismus- und Erholungszonen nicht eher als in anderthalb Jahren stattfindet.

Er sagte, dass die Tourismus- und Erholungszonen ein Mindestmaß an Steuerpräferenzen bekommen werden: Nur die Föderationsmitglieder können die Munizipalsteuern senken, und die Steuern in den Landeshaushalt werden in vollem Maße eingesammelt. Die einzige Präferenz, die sie bekommen sollen, ist eine vereinfachte Freistellung von Grundstücken und eine Baugenehmigung. Der Staat soll auch beim Bau von Straßen und anderen Infrastrukturobjekten helfen. Für diese Ziele stehen im Haushalt-2007 1,1 Milliarden Rubel parat. Laut Gref kann das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Handel nur ab nächstes Jahr über eine erhöhte Finanzierung sprechen.

Um gute Bedingungen für die Kreditvergabe an Investoren zu schaffen, schlug der Wirtschafts- und Handelsminister vor, die Vizepräsidenten der Wneschekonombank und der Wneschtorgbank in den Expertenrat für die Tourismuszonen aufzunehmen. "Um optimale Bedingungen für die Kreditvergabe zu schaffen, müssen wir staatliche Banken heranziehen", erläuterte Gref. [ RIA Novosti ]

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