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19-10-2006 Reisen
Visafreier Verkehr: Europa hat Angst vor illegalen Einwanderern aus Russland
Putins Assistent Sergej Jastrschembski findet, dass die Einführung eines visafreien Verkehrs mit der EU bei den Europäern Befürchtungen wegen einer illegalen Immigration aus unserem Land erwecke.






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"Das Problem besteht in den Köpfen der Menschen, sie stehen voller Befürchtungen Russland gegenüber", sagte Jastrschembski kurz vor dem informellen EU-Gipfeltreffen vor Journalisten. "Solange wir das Phantom, die Angst nicht los werden, die in Europa wegen einer schwarzen Immigrationswelle aus Russland im Falle eines visafreien Regimes herumspukt, werden wir dieses Problem nicht lösen."

Jastrschembski vertritt die Auffassung, dass das Readmissionsabkommen die Befürchtungen der Europäer beseitigen könnte, das erst in drei Jahren voll wirksam sein werde, sobald Russland für alle Personen die Verantwortung übernehmen werde, die aus Russland nach Europa reisen, darunter auch jene, die keine Bürger Russlands sind.

Seiner Meinung nach werde sich die Situation verändern, wenn die Europäer sehen, dass an der Grenze nach den gleichen Regeln gearbeitet werde wie in Europa. Zugleich bemerkte er: "Das will nicht heißen, dass wir binnen dieser drei Jahre die Hände in den Schoß legen sollen."

Wie er weiter ausführte, sei die politische Entscheidung zustande gekommen: Beim Gipfeltreffen in Sankt Petersburg haben Russland und die EU ihre Absicht festgeschrieben, künftig zum visafreien Verkehr überzugehen. "Diese Perspektive darf keine Zukunftsmusik werden, man muss sich darauf vorbereiten", äußerte Jastrschembski. [ RIA Novosti ]

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