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01-11-2006 Reisen
Bis 2010 braucht Moskau 150 000 Angestellte im Tourismus-Geschäft
Bis 2010 muss die Anzahl des Personals, das in der Moskauer Tourismus-Branche beschäftigt ist, auf 152 000 Menschen erhöht werden, erklärte der Leiter des hauptstädtischen Tourismus-Komitees, Grigori Antjufejew.





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"Dabei muss bedacht werden, dass derzeit mehr als 50 Prozent der Angestellten im Hotel-Business 40 bis 59 Jahre alt sind und in den nächsten fünf bis sieben Jahren das Rentenalter erreichen", merkte Antjuejew in der Sitzung der Regierung der Stadt Moskau an.

Seinen Angaben zufolge werden 2006 - 2010 neue Hotels der Drei-Sterne-Kategorie den größten Kaderhunger verspüren. "Allein zur Aufrechterhaltung der Drei-Sterne-Hotels müssen fast 104 000 Menschen ausgebildet werden", sagte Antjufejew. Den Hauptgrund für den Kadermangel sieht der Leiter des Moskauer Tourismus-Komitees in dem Fehlen eines Instituts zur Ausbildung von Personal.

"Für die Bildung eines konkurrenzfähigen Kaderpotenzials in Moskau ist es notwendig, die Entwicklung eines vielstufigen Systems zur Aus- und Weiterbildung von Kadern zu gewährleisten: Man muss sich mit der professionellen Ausbildung des Nachwuchses beschäftigen, die Schüler der Oberstufe auf Berufe in der Tourismusindustrie orientieren und die Qualifikation der Angestellten in der Branche erhöhen", erläuterte Antjufejew.

Nach Angaben des Beamten bildeten die Ausbildungseinrichtungen der Tourismus-Branche mehr als 4000 Spezialisten aus. "Dabei wird ein Teil der Absolventen, und das sind etwa 40 Prozent der in der Fachrichtung Beschäftigten, schnell entlassen, weil sie nicht den Anforderungen des Arbeitgebers entspricht. Sie verfügen nicht in genügendem Maße über Wissen und Fertigkeiten", fügte Antjufejew hinzu.

Vor allem das Fehlen von Fremdsprachkenntnissen und eine ungenügende professionelle Ausbildung beklagen die Arbeitgeber, teilte Antjufejew mit. Er erinnerte daran, dass in Zusammenhang mit dem Generalplan zur Verteilung von Hotels bis zum Jahr 2010 248 Objekte mit 98 000 Hotelplätzen neu gebaut oder restauriert werden. [ RIA Novosti ]

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