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14-11-1999 Reisen
USA warnen ihre Bürger vor Reisen nach Russland
Die USA, Großbritannien und Kanada haben Reisende vor möglichen Schwierigkeiten gewarnt, die durch das Jahr-2000-Problem Osteuropas verursacht werden könnten.

USA warnen ihre Bürger vor Reisen nach Russland und ziehen alles überflüssige Botschaftspersonal ab. US-Bürger werden aufgefordert, das Land zu verlassen. Gleiches gilt für ehemalige Sowjetstaaten wie Ukraine u.a.

Russische Offizielle bestritten am Mittwoch Vermutungen, das Jahr-2000-Problem könnte ihr Land zum Jahreswechsel in ein Chaos stürzen. "Wir glauben, dass es keine Fehlfunktionen in Russland geben wird", sagte ein Sprecher des russischen Ministeriums für Kernenergie. Die russische Luftfahrtbehörde erklärte am Mittwoch, sie könne für den Jahreswechsel die Sicherheit der Flüge über russischem Territorium garantieren.

Die Regierungen Großbritanniens, Kanadas und der USA hatten zuvor in Berichten auf mögliche Probleme bei der Jahr-2000-Sicherheit verschiedener Länder aufmerksam gemacht.

Das kanadische Außenministerium wies in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie auf den späten Start der Vorbereitungen in Russland und der Ukraine hin. Dort sei auch das Problembewusstsein gering. Das Ministerium warnte unter anderem vor Unterbrechungen des Zugverkehrs in Russland. Sowohl Großbritannien als auch Kanada erwähnten mögliche Störungen der Luftverkehrskontrolle in den USA. Das US-amerikanische Außenministerium hatte am Dienstag eine Liste herausgegeben, in der es die Reisenden über mögliche Gefahren in 196 verschiedenen Ländern informierte. Dem Bericht zufolge ist zum Jahreswechsel besonders in Teilen Lateinamerikas, Asiens und Osteuropas mit Problemen etwa bei der Stromversorgung oder der Telekommunikation zu rechnen.

In keinem Fall sei die Situation so schlecht gewesen, dass man eine offizielle Reisewarnung ausgesprochen hätte, hieß es beim Außenministerium. Trotzdem wurden US-Amerikaner, die über den Jahreswechsel in Weißrussland bleiben wollten, dazu aufgefordert, sich auf "Ausfälle in der Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung" vorzubereiten. In Russland seien Störungen "in maßgeblichen Bereichen wie Strom- und Wärmeversorgung, Telekommunikation, Transportwesen sowie im Finanz- und Wirtschaftsbereich" wahrscheinlich.


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