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21-07-2007 Reisen
Nach Murenabgang - Tal der Geysire auf Kamtschatka wieder für Touristen zugänglich
Die russische Umweltaufsichtsbehörde (Rosprirodnadsor) gibt am heutigen Freitag die touristische Führungsroute im Tal der Geysire auf Kamtschatka wieder frei, die am 3. Juni von einer Schlammlawine beschädigt wurde.



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Vorgesehen sind zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. Das geht aus einer am Donnerstag verbreiteten Pressemitteilung des russischen Ministeriums für Naturressorcen hervor.

„Eine bevollmächtigte Kommission hatte am 19. Juli den Zustand der Infrastruktur der Führungsroute nach Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten geprüft und eingeschätzt. Die Kommission stellte fest, dass das Besuchszentrum, zwei Hubschrauberplätze und die Führungspfade sich in einem befriedigenden Zustand befinden“, heißt es.

Am 3. Juni war eine massive Schlammlawine ins Tal der Geysire niedergegangen. Die dort befindlichen Touristen wurden evakuiert. Die Mure bedeckte rund zwei Drittel des Tales. Am Mittellauf des Flusses Geysirnaja, der sich im Canyon befindet, bildete sich ein Staudamm, der in einen größeren See hinüberzuwachsen und die nicht betroffenen Thermalquellen zu überfluten drohte. Nach dem Murenabgang wurde das einmalige Tal für den Touristenverkehr gesperrt.

Das Tal der Geysire ist die wichtigste Sehenswürdigkeit der Halbinsel Kamtschatka und Bestandteil des Kronozki-Naturschutzgebiets. Seit 1991, als das Tal der Geysire für den allgemeinen Besuch „geöffnet“ wurde, zog es jährlich rund 3000 Touristen an.

Im Tal der Geysire sind mehr als 200 pulsierende Quellen registriert. Rund 90 davon zählen zu den Geysiren und haben einen zyklischen Charakter. Etwa 30 größere Quellen im Tal der Geysire haben eigene Namen. Dazu gehören die bekannten Geysire wie Welikan (Riese) und Troinoi (Dreifacher). [ ria novosti ]

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