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16-06-2004 Reisen
Russland, Frankreich und Italien unterzeichnen Reiseabkommen
Im russischen Außenministerium waren am Dienstag die Abkommen mit Frankreich und Italien über Erleichterung des Regimes gegenseitiger Reisen von Bürgern unterzeichnet worden.
Diese Abkommen unterzeichneten der Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, der Botschafter Frankreichs in Moskau, Jean Cadet, und der Botschafter Italiens in Moskau, Gianfranco Facco Bonetti.


Die Seiten signierten ein Abkommen zwischen der Regierung der Russischen Föderation und der Regierung der Französischen Republik über Erleichterung der Bedingungen der Einreise, der Reisen und der Ausreise von Bürgern der Russischen Föderation und von Bürgern der Französischen Republik auf gegenseitiger Grundlage, eine Gemeinsame Erklärung über Erleichterung der Reisen zwischen Russland und Frankreich, ein Abkommen zwischen der Regierung der Russischen Föderation und der Regierung der Italienischen Republik über Vereinfachung der Visaerteilung Bürgern der Russischen Föderation und Bürgern der Italienischen Republik.



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Mitarbeiter der französischen Botschaft in Moskau erläuterten der RIA Nowosti, dass das am Dienstag unterzeichnete Abkommen auf gegenseitiger Grundlage gilt.

Das Abkommen sieht für französische Bürger, die Russland besuchen wollen, sowie für russische Bürger, die gewillt sind, Frankreich zu besuchen, eine wesentliche Erleichterung des Verfahrens zur Visaerteilung vor. Es geht unter anderem um eine Erweiterung der Kategorie von Bürgern, die das Recht auf den Erhalt von Dauervisa haben (das sind Geschäftsleute, Studenten, Dozenten an Universitäten, wissenschaftliche Mitarbeiter, Lehrer der russischen und der französischen Sprache sowie Kulturschaffende).

Das Abkommen sieht auch kürzere Fristen der Visaerteilung einigen Kategorien von Bürgern (fünf Tage für Studenten für einen kurzen Aufenthalt und 15 Tage für Geschäftsleute für einen Daueraufenthalt) vor.

Gemäß dem unterzeichneten Abkommen setzen die Seiten einen einheitlichen Tarif für Visagebühren fest, heben die Einladungsverfahren auf, die in der russischen Gesetzgebung vorgesehen sind, und lösen sie durch eine gewöhnliche Anfrage der Aufnahmeorganisation, unter anderem für Geschäftsleute, ab.

Außerdem wird das obligatorische Ausreisevisum aufgehoben.

Die russische und die französische Seite unterzeichneten auch eine gemeinsame Erklärung über Fortsetzung der Erörterung, die die Vereinfachung des in Russland bestehenden Registrationsverfahrens betrifft. (RIA)

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